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    Berlin hofft auf Jubelfeier am Brandenburger Tor

    Die Bilder blieben haften: Als am 9. Juli 2006 die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Berlin empfangen wurde, jubelten eine halbe Million Menschen dem Team von Jürgen Klinsmann zu.

    Einen Tag nach ihrem 3:1-Sieg im Spiel um WM-Platz drei gegen Portugal versanken die Spieler und ihr Trainer vor dem Brandenburger Tor in einem Meer von Schwarz-Rot-Gold. Solche Szenen wünscht man sich in Berlin wieder. Wenn es nach dem Wunsch der Hauptstadt geht, sollten Özil, Podolski und Co. die deutsche Hauptstadt als erste Station auf ihrer Rückreise aus Südafrika ansteuern.

    Die Beteiligten halten sich bisher bedeckt. Zwar hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bereits grundsätzlich signalisiert, dass Berlin eine WM-Feier wert ist. Doch DFB-Sprecher Harald Stenger hält sich mit konkreten Zusagen zurück: «Über das Wann und Wo einer Feier werden wir erst nach dem Halbfinale entscheiden.»

    Doch bei den Spielern ist herauszuhören, dass sie eigentlich nur als Sieger nach Berlin wollen. «Es ist ein tolles Gefühl dahinzukommen. Aber irgendwie fehlt immer was. Ich hoffe, dass es diesmal anders ist», sagte Bastian Schweinsteiger in Anspielung auf die letzten Turniere. Später wurde er deutlicher: «Ich will nicht wieder nach Berlin kommen ohne etwas in der Hand.» Das DFB-Team war 2006 WM-Dritter und verlor 2008 das EM-Finale gegen Spanien.

    Auch der Berliner Senatssprecher Richard Meng lässt alles offen. «Jetzt ist klar, dass sie eine Feier auf alle Fälle verdient hat», sagte Meng. «Die Mannschaft ist in Berlin willkommen.»

    Ein Argument der Berliner ist die bundesweit größte Fanmeile. Bis zu 400 000 Menschen haben zeitweilig auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule bei jedem deutschen Spiel mitgefiebert. Berlin ist feiererprobt, die notwendigen logistischen Vorkehrungen lassen sich schnell treffen. Im politischen Zentrum der Republik würden es sich Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff wohl nicht nehmen lassen, dem Team persönlich zu gratulieren.

    Vor vier Jahren war das Fanfest am Brandenburger Tor. Und so konnte der Empfang der Nationalelf problemlos nach dem Spiel am Berliner Wahrzeichen stattfinden. Diesmal ist das Tor nicht Teil der Party-Zone, der Verkehr soll über den zentralen Knotenpunkt während der WM weiter fließen. Ob nun die Siegessäule den Hintergrund für eine mögliche Triumphfeier werden soll, ließen die Veranstalter offen. «Alles ist möglich», sagte Meilen-Sprecherin Anja Marx. Bisher habe es aber noch keine Gespräche mit dem Senat gegeben.

    Auch der Flugplatz ist logistisch «empfangsbereit»: Sowohl in Berlin-Tegel als auch in Schönefeld ist bereits der Riesen-Airbus A380 gelandet, mit dem die Mannschaft nach Südafrika geflogen ist - und voraussichtlich wieder zurückkommen wird.

    Sollte Deutschland das Halbfinale gegen Spanien gewinnen, könnte das Fest nach dem Endspiel wohl frühestens am 13. Juli stattfinden. Die Fanmeile soll bis zum 15. Juli abgebaut werden. «Daran wird es nicht scheitern», sagte Anja Marx.

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