Archivierter Artikel vom 07.04.2020, 22:08 Uhr
Washington

Johns Hopkins Universität

Weltweit bereits mehr als 82.000 Coronavirus-Tote

Viele neue Todesfälle in den USA: Die Johns-Hopkins-Universität veröffentlicht weiter bedrückende Zahlen zum Coronavirus.

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Tränen
Eine chinesische Ärztin mit Mundschutzmaske hat Tränen in den Augen.
Foto: Cai Yang/XinHua/dpa

Washington (dpa). Weltweit sind US-Experten zufolge bereits rund 82.1000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Weitere knapp 301.400 erholten sich von einer Infektion mit dem Virus.

Covid19-Opfer
Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung bringt eine Leiche zu einem Kühlanhänger, der als behelfsmäßige Leichenhalle im Wyckoff Heights Medical Center in New York dient.
Foto: John Minchillo/AP/dpa

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Mittwoch kurz vor Mitternacht (Ortszeit) weltweit auf rund 1,4 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorging.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

In den USA sind an einem Tag fast 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Mit genau 1921 Toten binnen 24 Stunden war dies der bisher höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Krise. Fast 13.000 Menschen starben damit in den USA bisher nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. Die Zahl der bekannten Infektionen lag Johns Hopkins zufolge bei gut 399.000.

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bislang in Spanien und Italien. In beiden Ländern starben etwa 27 Menschen pro 100.000 Einwohner an dem Virus. In Deutschland waren es dagegen rund 2,2 Todesfälle pro 100.000 Einwohner, in China rund 0,2.

Übersicht der Johns-Hopkins-Universität

Hopkins-Daten: Tote pro 100 000 Einwohner