Naturkatastrophen

Neuseeland gedenkt der Opfer des Christchurch-Erdbebens

Die Katastrophe traf Christchurch am Mittag: Vor zehn Jahren erschütterte ein schweres Beben die größte Stadt der neuseeländischen Südinsel. Bei der Gedenkveranstaltung wurde vor allem an die ausländischen Opfer erinnert.

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Gedenken
Premierministerin Jacinda Ardern legt am zehnten Jahrestag des Bebens einen Kranz nieder.
Foto: Martin Hunter/AAP/dpa

Wellington (dpa). Neuseeland hat am Montag der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Das Parlament und andere öffentliche Gebäude wurden auf halbmast beflaggt. Bei einer Zeremonie wurden die Namen der Opfer verlesen, es folgte eine Schweigeminute.

Christchurch 2011
Ein Mitglied der neuseeländischen Rettungskräfte im März 2011 im zerstörten Geschäftsviertel von Christchurch.
Foto: Mark Baker/AP POOL/dpa

Bei dem Erdbeben in der größten Stadt der Südinsel des Pazifikstaates am 22. Februar 2011 waren 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2.

Premierministerin Jacinda Ardern erinnerte am Montag besonders an die 87 ausländischen Opfer, deren Angehörige wegen der Corona-Reisebeschränkungen womöglich nicht beim Gedenken dabei sein konnten. „Unsere Flaggen wehen heute auch für sie auf halbmast“, sagte sie.

Sie erinnerte zugleich an die gewaltigen Folgen des Bebens und sagte, dass nach zehn Jahren viele Menschen ihren Alltag immer noch im Schatten jenes Tages lebten. Auch wenn das vergangene Jahrzehnt für Christchurch schwer gewesen sei, gebe es „Hoffnung und Energie und Optimismus“ für die kommende Dekade.

© dpa-infocom, dpa:210222-99-538643/2

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