Archivierter Artikel vom 25.04.2014, 17:02 Uhr
Simmern

FCK will auf Kontinuität, TSV auf frisches Blut setzen

Wie sehen die Kaderplanungen bei den beiden Fußball-Rheinlandligisten aus dem Vorderhunsrück aus? Die RHZ liefert die Antworten:

Nenad Lazarevic (in Blau) bleibt beim FC Karbach, Martin Weber (rechts) wechselt von der SG Mülheim-Kärlich zum TSV Emmelshausen. Foto: Schmitt
Nenad Lazarevic (in Blau) bleibt beim FC Karbach, Martin Weber (rechts) wechselt von der SG Mülheim-Kärlich zum TSV Emmelshausen.
Foto: Schmitt

FC Karbach

Der Tabellenzweite hat noch einige offene Baustellen im Kader. Vor allem bei Pascal Romes, Sascha Freymann, Tobias Dahm, Maurice Fischer und Sebastian Mintgen ist noch keine Entscheidung gefallen, ob sie ein weiteres Jahr in Karbach spielen (dürfen). „Mit einigen von den genannten Namen würden wir gerne weiterarbeiten“, sagt der FC-Chef Daniel Bernd. Keine Zukunft mehr in Karbach haben Torwart Marc Reifenschneider, der zum Bezirksligisten TuS Rheinböllen wechselt, und Mittelfeldspieler Artur Weirich, der noch keinen neuen Verein hat. Der Rest des Kaders wird wohl in Karbach bleiben. Namentlich sind das neben den beiden Torhütern Florian Bauer und Lukas Schmitt die 16 Feldspieler David Eberhardt, Tim Puttkammer, Maximilian Junk, Philipp Flaßhaar, Patrick Birkner, Sebastian Platten, Julian Hohns, Tobias Rauch, Nenad Lazarevic, Marco Gietzen, Oscar Feilberg, Tobias Schinnen, Thomas Klasen, Selim Denguezli, Sanel Rahic und Fabian Nass. „Stand jetzt sieht es bei diesen Spielern so aus, dass sich beide Seiten vorstellen können, weiter miteinander zu arbeiten“, sagt Bernd, der verrät, dass er von den fünf „offenen Baustellen“ vier gerne pro Karbach abschließen würde. Namen nannte Bernd nicht, nur soviel: „Wenn das klappt, hätten wir einen 22-Mann-Kader für die nächste Saison. Dann holen wir gar keinen Neuen.“ Keine Transfers in Karbach? „Ja, die Zeit der hohen Fluktuation soll vorbei sein“, meint Bernd. „Die jetzige Mannschaft soll – egal in welcher Liga – die Möglichkeit haben, sich einzuspielen. Es ist ermüdend für die Mannschaft, immer wieder neue Hierarchien zu bilden. Außerdem darf man nicht vergessen, dass wir im Winter mit vier Neuen schon einen Vorgriff auf die neue Saison gemacht haben.“

TSV Emmelshausen