Archivierter Artikel vom 30.03.2015, 13:30 Uhr
Berlin

Deutsche wollen weg von den Auto-Städten

Rund 82 Prozent der Deutschen fordern, die Verkehrsplanung in Städten und Gemeinden nicht vorrangig auf Autos auszurichten. Sie verlangen stattdessen einen stärkeren Ausbau von Fuß- und Fahrradwegen, Car-Sharing-Angeboten und des öffentlichen Nahverkehrs.

Hohes Risiko
Hohes Risiko: Viele Radfahrer scheuen die Radspuren im dichten Innenstadtverkehr.
Foto: Oliver Berg/Archiv – dpa

Das ergab eine repräsentative Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Bei den befragten 14- bis 17-Jährigen sind sogar 92 Prozent für eine entsprechende Umgestaltung. «Wir brauchen eine neue Mobilität in den Städten», sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Es gehe darum, die Lärm- und Feinstaubbelastung zu reduzieren.

Überfüllter U-Bahnhof
Überfüllter U-Bahnhof: In den Großstädten stößt der öffentliche Nahverkehr allmählich an seine Grenzen.
Foto: Tom Backes/Archiv – dpa

Letzte Erhebung 2012

«Call a Bike»
«Call a Bike»-Räder der Bahn am Potsdamer Platz in Berlin.
Foto: Felix Zahn/Archiv – dpa

Wichtigste Fakten Studie 2014