Archivierter Artikel vom 21.03.2012, 11:30 Uhr

Der Trotzige: Oliver Luksic (FDP) blickt durchaus selbstkritisch zurück

Um seine Aufgabe ist Oliver Luksic nicht zu beneiden.

Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition übernahm der 32-jährige Bundestagsabgeordnete den Vorsitz der Saarliberalen und kämpft nun – wie FDP-Politiker landauf, landab – mit miserablen Umfragewerten. Der Wiedereinzug in den saarländischen Landtag käme einem politischen Wunder gleich, dennoch gibt der Politikwissenschaftler den Trotzigen.

„Jetzt erst recht“ lautet das Motto des liberalen Vorkämpfers. Dabei blickt er durchaus selbstkritisch zurück: „Die FDP-Fraktion war nicht stabil – im Gegensatz zur Koalition“, kommentiert er das Aus für das auf Länderebene ungewöhnliche Dreierbündnis.

Für den Wahlkampf macht Luksic aber durchaus ein Alleinstellungsmerkmal der FDP aus, mit dem er bei den Wählern noch zu punkten hofft: „Wir sind die einzige Partei im Saarland, die nicht sozialdemokratisch ist.“ kra