Archivierter Artikel vom 27.07.2011, 07:56 Uhr
Seoul

13 Tote bei Erdrutsch in Südkorea

Nach heftigen Regenfällen sind in Südkorea bei einem Erdrutsch 13 Menschen gestorben. 24 Menschen seien verletzt worden, als im Nordteil des Landes zwei Pensionen sowie ein Restaurant am Mittwochmorgen von Erdmassen mitgerissen worden seien, so ein Sprecher der Seouler Notfallbehörde.

Rettungskräfte
Rettungskräfte suchen nach dem Erdrutsch in der Stadt Chunchon nach Überlebenden.
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Rettungskräfte suchen nach Opfern
Bei dem Erdrutsch 85 Kilometer nordöstlich von Südkoreas Hauptstadt Seoul wurden mehrere Menschen getötet und etliche verletzt. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört.
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Vier Menschen seien schwer verletzt. Das Unglück passierte in der Nähe eines Staudamms in der etwa 85 Kilometer östlich von Seoul gelegenen Stadt Chunchon. Nach Rundfunkberichten befinden sich zehn Studenten unter den Toten. Zum Zeitpunkt des Erdrutsches seien 75 Menschen in den Unterkünften gewesen. Mehr als 500 Rettungskräfte der Feuerwehr und Polizei wurden an den Unglücksort geschickt, um unter den Erdmassen und Trümmern nach den Opfern zu suchen.

Aufräumarbeiten
Das Unglück passierte in den Bergen in der Nähe eines Staudamms. Mehr als 500 Rettungskräfte der Feuerwehr und Polizei suchten nach Verschütteten.
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Nach Angaben des koreanischen Wetteramts fielen seit Dienstag in Seoul und Umgebung viel Regen. An mehreren Orten wurden dadurch Erdrutsche sowie Hochwasser und Überflutungen ausgelöst. Mehrere Brücken mussten für den Verkehr geschlossen werden.