Folgen der Corona-Krise

Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen brechen weiter ein

Internationale Reisebeschränkungen und Grenzschließungen haben auch Auswirkungen auf die zivile Luftfahrt. Immer weniger Menschen reisen. Das bekommt nun auch der Flughafenbetreiber Fraport zu spüren.

Rückläufige Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt am Main
Der wegen der Corona-Krise weltweit nahezu zum Erliegen gekommene Flugverkehr hinterlässt beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport weiterhin tiefe Spuren.
Foto: Arne Dedert/dpa

Frankfurt/Main (dpa) – Der wegen der Corona-Krise weltweit nahezu zum Erliegen gekommene Flugverkehr hinterlässt beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport weiterhin tiefe Spuren.

Die Passagierzahl brach in der zwölften Kalenderwoche des Jahres (16. bis 22. März) um 73,5 Prozent auf 331 353 ein, und das Frachtvolumen fiel um rund ein Fünftel auf 36 591 Tonnen, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Flugbewegungen sank um rund 58 Prozent auf 3960.

Das Unternehmen hatte erst jüngst wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie für einen Großteil der Beschäftigten Kurzarbeit eingeführt.