Hoyerswerda

Sieben Tage in Hoyerswerda: Vor 25 Jahren eskalierte die Gewalt gegen Ausländer

Sieben Tage haben sie zugeschaut und Beifall geklatscht, mitgemacht oder weggesehen. Dann sind die Hoyerswerdaer die 230 Ausländer in ihrer Stadt los. Die Neonazis, die Steine und Molotowcocktails gegen ein Flüchtlingsheim und ein Wohnheim mit rund 120 Vertragsarbeitern aus Mosambik und Vietnam geworfen hatten, feiern ihren Sieg später, prahlen, dass es ihnen gelungen ist, Hoyerswerda zur ersten „ausländerfreien“ Stadt der Bundesrepublik zu machen. Die Staatsgewalt hatte vor ihnen kapituliert – nachhaltig.

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