Abschied

Schauspieler Thomas Fritsch gestorben

Man kannte ihn aus Serien wie „Rivalen der Rennbahn“ oder „Drei sind einer zuviel“. Thomas Fritsch war aber auch ein gefragter Synchronsprecher.

Thomas Fritsch
Der Schauspieler Thomas Fritsch ist im Alter von 77 Jahren gestorben.
Foto: Horst Ossinger/dpa

Berlin (dpa). Der Schauspieler Thomas Fritsch ist tot. Er sei am Mittwoch „friedlich entschlafen“, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem näheren Umfeld. Zuvor hatte die Illustrierte „Bunte“ berichtet. Fritsch wurde 77 Jahre alt.

Thomas Fritsch
Thomas Fritsch bei der Gala zum 50-jährigen Bestehen der Kleinen Komödie im Bayerischen Hof (2011). Seine Karriere begann der Schauspieler am Theater.
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Er zählte zu den beliebtesten Fernsehschauspielern, bekannt war er unter anderem für die ZDF-Serie „Drei sind einer zuviel“ mit Jutta Speidel und Herbert Herrmann (1977). Es ging dabei um zwei Männer, die um dieselbe Frau kämpfen.

Thomas Fritsch + Ingrid Steeger
Thomas Fritsch und Ingrid Steeger 1975 in Berlin bei den Dreharbeiten zu dem Fernsehspiel «Manchmal Märchen».
Foto: picture alliance / dpa

Sechs Auftritte hatte Fritsch allein in dem Krimi-Dauerbrenner „Derrick“. Im 80er-Jahre-Fernsehkult „Rivalen der Rennbahn“ spielte er einen Jockey. Auf dem Bildschirm war er auch danach mit Rollen in quotenstarken Serien wie „Eine wunderbare Familie“, „Hallo Robbie“, „Unser Charly“ oder „Soko 5113“ präsent.

Thomas Fritsch
Thomas Fritsch 2008 beim Bambi-Empfang im Rathaus in Offenburg.
Foto: Patrick Seeger/dpa

In der Edgar-Wallace-Satire „Der Wixxer“ erlebte er 2004 sein Kino-Comeback in der Rolle des Earl of Cockwood. Auch als Theaterschauspieler und Synchronsprecher war Fritsch sehr aktiv. So war er im Blockbuster „Gladiator“ die deutsche Stimme von Hauptdarsteller Russell Crowe und lieferte in der Streamingserie „Game of Thrones“ die deutsche Tonspur von James Faulkner in der Rolle des Randyll Tarly.

Willy Brandt + Thomas Fritsch
Willy Brandt begrüßt in Marl auf seiner Wahlkampfreise (1969) den Schauspieler Thomas Fritsch.
Foto: Bertram/dpa

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