Archivierter Artikel vom 11.03.2011, 18:44 Uhr

„Ringracer“ nimmt am Nürburgring wieder Fahrt auf

Am Nürburgring gibt es Testfahrten der Achterbahn „Ringracer“. Ein erster Test sei bereits am vergangenen Wochenende erfolgreich absolviert worden, sagte eine Sprecherin der Nürburgring Automotive GmbH.

Auf dem Prüfstand: Die Achterbahn "RingRacer".
Auf dem Prüfstand: Die Achterbahn „RingRacer“.
Foto: dpa/Archivbild

Am Nürburgring gibt es Testfahrten der Achterbahn „Ringracer“. Ein erster Test sei bereits am vergangenen Wochenende erfolgreich absolviert worden, sagte eine Sprecherin der Nürburgring Automotive GmbH. „Es ist dabei alles in Ordnung gewesen.“ Nun würden unter anderem noch Ventile an der Bahn genauer untersucht, bevor für Ende März weitere „Abschüsse“ geplant seien.

Der „Ringracer“ soll in wenigen Sekunden auf mehr als 200 Stundenkilometer beschleunigen können und war als schnellste Achterbahn der Welt bei der Eröffnung des Freizeitparks an der Eifel-Rennstrecke 2009 angekündigt worden. Zunächst hatte es jedoch nur wenige medienwirksame Fahrten mit Prominenten gegeben. Anfang September 2009 kam es dann bei einem Testlauf an der Startrampe der Achterbahn zu einer Explosion. Sechs Arbeiter erlitten ein Knalltrauma, mehrere stellten Strafantrag. Die Staatsanwaltschaft Koblenz stellte ihre Ermittlungen gegen den Projektmanager inzwischen ein. Ein Gutachten des TÜV Rheinland hatte ergeben, dass ein Softwarefehler schuld an dem Knall-Unfall war.

Nach den Testfahrten soll nun die Abnahme der Achterbahn durch den TÜV folgen, sagte die Sprecherin. Läuft alles nach Plan der Betreiber, dann sei ein Betrieb der Achterbahn noch in diesem Sommer das Ziel.

Auch bei anderen Attraktionen des umstrittenen Freizeitparks in der Eifel hatte es bereits Probleme gegeben. Das Multi-Media-Theater „Grüne Hölle“ war im Jahr 2009 vorübergehend geschlossen worden, weil ein 40 Kilogramm schwerer, mit Kunststoff ummantelter Baum in den Zuschauerraum gefallen war.