Archivierter Artikel vom 08.03.2011, 09:00 Uhr

Randale in Märkten und Innenstädten – Die jüngsten Fälle

Randale in Märkten und Innenstädten – Die jüngsten Fälle

1 Seltener Besucher im Baumarkt: Helle Aufregung in einem Lahnsteiner Baumarkt:

Ein Keiler tauchte am Montag, 27. Dezember, gegen 12.30 Uhr plötzlich im Eingangsbereich des Marktes auf und wollte durch die Glastüren ins Innere eindringen. Bei der Attacke auf die Scheiben verletzte sich das Tier, drehte um und flüchtete über den Parkplatz. Niemand wurde verletzt. Ein Mitarbeiter konnte gerade noch rechtzeitig zur Seite springen. Trotz des Einsatzes von Polizei und Jägern wurde das blutende Wildschwein nicht mehr gefunden.

2 Hungrig in der Garage: Zur tödlichen Falle wurde eine geöffnete Garage in Niederjeckenbach (Kreis Kusel) für einen Frischling Anfang Dezember. Das Jungtier hatte sich dort über Essensreste im Mülleimer hergemacht, als die zurückkehrende Autofahrerin die „Schweinerei“ sah und einfach das Garagentor schloss. Das war zu viel für den geschwächten Keiler. Ein Jäger konnte das zehn Kilo schwere Tier nur noch tot aus der Garage bergen.

3 In der Metzgerei gewütet: Ein 80 bis 90 Kilogramm schwerer Keiler sorgte am Samstag, 27. November, um kurz vor 11 Uhr für Turbulenzen in der Innenstadt von Höhr-Grenzhausen. Nachdem sich die „wilde Wutz“ erst in mehreren Straßen umgesehen hatte, spazierte sie geradewegs in eine Metzgerei hinein und versetzte das Personal und eine Kundin (72) in Angst und Schrecken. Als der stattliche Keiler gerade in den Auslagen wütete, trafen die Polizei und später auch ein Jäger ein, der das Tier erlegte. Metzger Rainer Krämer machte aus der Not eine Tugend und aus dem Wildschwein leckere Wurst.