Kaum noch Lebensraum: Die Wildbiene braucht Hilfe

Die Meldung schlug ein wie eine Blumenbombe: „Für 5 Euro stellen wir drei Quadratmeter Ackerflächen zur Verfügung und säen dort für euch Blühstreifen“, schrieb der Mainzer Winzer Marco Becker Ende 2018 auf seiner Facebook-Seite. Binnen Minuten meldeten sich rund zwei Dutzend Interessierte, die blühende Ackerstreifen finanzieren wollten, 600 Quadratmeter wird Becker in diesem Frühjahr mit bunten Blühmischungen einsäen können. „Ich will die Leute wachrütteln“, sagt Becker zur Erklärung, „die Leute müssen über den Umgang mit der Natur mehr nachdenken.“

Gisela Kirschstein Lesezeit: 4 Minuten
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