Archivierter Artikel vom 06.05.2016, 17:41 Uhr

Die deutschen Tops und Flops

In der Grand-Prix-Geschichte, die 1956 in der Schweiz begann, ist Deutschland ein Dauergast. Nur einmal – im schwarzen Eurovisionsjahr 1996 – war kein deutscher Interpret dabei. In den 60 Jahren gab es zwei Siege sowie etliche Platzierungen auf dem Treppchen – allerdings waren auch einige letzte Plätze dabei.

Die beiden großen deutschen Siegerinnen: Nicole (r) mit „Ein bisschen Frieden“ 1982 und Lena Meyer-Landrut 2010 (m) mit „Satellite“. Links Katja Ebstein, die 1980 mit „Theater“ den zweiten Preis errang.
Die beiden großen deutschen Siegerinnen: Nicole (r) mit „Ein bisschen Frieden“ 1982 und Lena Meyer-Landrut 2010 (m) mit „Satellite“. Links Katja Ebstein, die 1980 mit „Theater“ den zweiten Preis errang.
Foto: dpa

Die Gewinner:

1982 holte Nicole den ersten deutschen Sieg beim Grand Prix; im englischen Harrogate gewann sie mit der Ralph-Siegel-Komposition “Ein bisschen Frieden„.

2010 sammelte Lena beim Finale in Oslo mit “Satellite„ die meisten Punkte ein: 246.

Jeweils zweite Plätze belegten:

1980: Katja Ebstein mit “Theater„ in Den Haag

1981: Lena Valaitis mit “Johnny Blue„ in Dublin

1985: Wind mit “Für alle„ in Göteborg

1987: Wind mit “Lass die Sonne in Dein Herz„ in Brüssel

Jeweils auf Rang drei kamen:

1970: Katja Ebstein mit “Wunder gibt es immer wieder„ in Amsterdam

1971: Katja Ebstein mit “Diese Welt„ in Dublin

1972: Mary Roos mit “Nur die Liebe lässt uns leben„ in Edinburgh

1994: MeKaDo “Wir geben 'ne Party„ in Dublin

1999: Sürpriz “Reise nach Jerusalem – Küdüs'e seyahat„ in Jerusalem

Die erfolglosesten deutschen Teilnehmer:

2005: Gracia holte mit “Run & Hide„ in Kiew vier Punkte.

1974: Cindy & Bert schafften mit “Die Sommermelodie„ in Brighton drei Punkte.

1995: Stone & Stone bekamen mit “Verliebt in Dich„ in Dublin einen Punkt.

1964: Nora Nova blieb mit “Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne„ in Kopenhagen bei null Punkten.

1965: Ulla Wiesner bekam mit “Paradies, wo bist du?„ in Neapel null Punkte.

2015 landete Ann-Sophie mit “Black Smoke" in Wien mit null Punkten auf dem letzten Platz des Wettbewerbs.