Archivierter Artikel vom 06.03.2011, 15:37 Uhr

Bilder statt Fachchinesisch: Die Maus erklärt das Internet am Besten

Eine Lach- und Sachgeschichte von Andreas Jöckel

Andreas Jöckel
Andreas Jöckel

Wie funktioniert eigentlich das Internet? Mit dieser Frage konfrontieren mich regelmäßig Azubis und Volontäre. Eigentlich müsste ich dann mühsam einige Fachbegriffe erklären: TCP/IP, Provider, Server, Domain Name Service, Denic, Proxy, Datenpakete, Router, etc.. Anschließend würde ich wahrscheinlich in lang gezogene, fragende Gesichter blicken.

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Doch es gibt einen viel besseren Weg: die Erklärung per Maus-Video zum Thema Computer. Die Sendung mit der Maus ist auch bei diesem Thema ihren unnachahmlichen Weg gegangen, zuerst einmal aufzudröseln, was da genau vor sich geht, wenn man zu Hause vor dem Computer sitzt, und hat dann die Erkenntnisse in einfache Bilder umgesetzt.

Jede einzelne dieser lustigen Sequenzen sagt mehr als tausend Worte Fachchinesisch: Armin Maiwald bestellt die Internetseite www.wdrmaus.de im Provider-Laden. Daraufhin erhält er eine Wartenummer. Symbolisch für Datenpakete rennen futuristisch ausgestattete „Männchen“ durch die verwinkelten Gänge eines Hauses. Der Ladenbetreiber findet so heraus, wem die Internetseite gehört, bittet um eine Kopie und bringt diese zu Armin mit der passenden Wartenummer zurück.

Kollegen, die dieses Video gesehen haben, verstehen nicht nur, wie der Datenaustausch funktioniert, sie haben auch ein Lächeln im Gesicht. Beim zweiten Ansehen kann ich dann ganz einfach ergänzen, welcher Fachbegriff zu welcher Filmsequenz gehört. Zwar ist das Video in Teilen etwas veraltet: Kaum jemand geht heute noch mit einem piepsenden Modem ins Internet. Aber das Prinzip ist das Gleiche geblieben.

Lust auf mehr bekommen? Dann die DVD „Mausklick“ ansehen. Die erklärt auch den Computer und vor allem: die dazugehörige Maus.