Archivierter Artikel vom 15.12.2019, 12:56 Uhr
Madrid

Klimagipfel bringt kaum Fortschritte

Die zweiwöchige Weltklimakonferenz in Madrid ist ohne nennenswerte Fortschritte im Kampf gegen die Erderhitzung zu Ende gegangen. Das Plenum einigte sich zwar darauf, alle knapp 200 Staaten an ihre Zusage zu erinnern, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen. Umweltverbände und Entwicklungshelfer reagierten aber tief enttäuscht. Die Konferenz scheiterte mit ihrem zentralen Vorhaben, den globalen Handel mit Klimaschutz-Gutschriften zu regeln. Die Debatte wurde aufs kommende Jahr verschoben.