Quito

Ecuador: Tausende Indigene besetzen Quito

Tausende von Angehörigen indigener Völker Ecuadors haben die Hauptstadt Quito besetzt. Sie folgten einem Aufruf der Konföderation der Indigenen Völker, um in Quito gegen die erhöhten Spritpreise und die Erdölförderung in ihren Gebieten zu protestieren. Der Verkehr in dem Andenland wird seit Tagen durch Dutzende Straßenblockaden in 21 Provinzen gelähmt. Staatschef Lenín Moreno hatte schon am Montag seine Regierung von Quito in die Hafenstadt Guayaquil verlegt, um den Demonstrationen auszuweichen. Dort wurde ein Protestmarsch von Polizei und Militär gestoppt.