Archivierter Artikel vom 18.10.2010, 22:16 Uhr
Stockholm

Wikileaks-Gründer in Schweden unerwünscht

Der australische Internet-Aktivist und Wikileaks-Gründer Julian Assange erhält in Schweden weder eine Aufenthaltsgenehmigung noch eine Arbeitserlaubnis. Das berichteten die schwedischen Medien am Montag.

Die Einwanderungsbehörde wollte dazu keine Details nennen, ein Sprecher betonte, diese fielen unter die Vertraulichkeit. Assange hatte den Antrag im August gestellt, kurz darauf wurde gegen ihn wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung ermittelt.

Der Internet-Aktivist hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen und sie als ein Komplott bewertet, ihn mundtot zu machen. Er war im Juli durch die Wikileaks-Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten zum Afghanistan-Krieg international bekanntgeworden.