Wien

Tatort-Preview: Eine große Nachtmusik über Österreichs Politbetrieb

Mit Mozart beginnt der neue Wiener „Tatort“ – und mit einer Küchenidylle in einem gehobenen bürgerlichen Restaurant. Denn zu den Klängen der „Kleinen Nachtmusik“ saust ein Messer durch saftiges Rindfleisch, wird Schnitzel geklopft, Suppe gekocht und aufgetragen. Das Wiener Ermittlerteam Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) diniert mit seinem Vorgesetzten – bis zwei simultane Nachrichten auf den Smartphones die gediegene Laune verderben. Die erste informiert das Duo, dass ein grausamer Mord geschehen ist. Die zweite, sie kommt direkt vom Innenminister, setzt ihren Chef davon ihn Kenntnis, dass bitte nicht eben diese beiden renitenten Ermittler zum Einsatz kommen sollen, sondern eine Tiroler Kollegin. Was bei Fellner und Eisner natürlich zur Reaktion führt, so rasch als möglich zum Tatort aufzubrechen – und beim Zuschauer, den „Tatort“ als Geschichte über österreichische Politik und Politiker zu lesen.

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