US-Schauspieler

Tom Hanks will in Filmen nicht mehr alleine sein

In Filmen wie „Verschollen“ und „Sully“ steht Tom Hanks im Mittelpunkt. Nun erzählt der erfolgreiche Hollywood-Schauspieler, dass er aber auch gerne mehr Kollegen vor der Kamera neben sich hätte.

Tom Hanks
US-Schauspieler Tom Hanks gilt als Liebling Hollywoods ohne Skandale.
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

New York (dpa). Hollywood-Schauspieler Tom Hanks (65) hat vorerst genug von einsamen Rollen.

„Ich möchte, dass meine nächste Figur Teil eines Ensembles ist, bei dem 18 Leute zur gleichen Zeit in einem Raum sitzen, wir alle miteinander reden dürfen und einander zuhören“, sagte Hanks der Deutschen Presse-Agentur. Der zweifache Oscar-Preisträger feierte mit Filmen wie „Verschollen“ als gestrandetes Opfer eines Flugzeugunglücks auf einer einsamen Insel Erfolge und stand im Zentrum von Dramen wie „Sully“ und „Philadelphia“.

„Das hat auch etwas Schönes, weil man ganz auf sich alleine gestellt ist und es kaum Regeln gibt zwischen dir, dem Regisseur und dem Drehbuch“, sagte Hanks. „Aber die Disziplin und die Freude, mit anderen Menschen an einem großen Film zu arbeiten, ist in Wahrheit die bessere Art, durchs Leben zu gehen. Und oft ist es dadurch auch leichter, während des Drehs nicht verrückt zu werden“, ergänzte er in einem Pressegespräch zur Veröffentlichung seines neuen Films „Finch“.

In dem Science-Fiction-Drama spielt Hanks einen Ingenieur, der in der nahen Zukunft eine Öko-Katastrophe überlebt und auf einem verlassenen Planeten seinem treuen Hundefreund einen Roboter zur Seite stellt. Der melancholische Film wurde vor der Corona-Pandemie gedreht und startet an diesem Freitag (5. November) beim Streaming-Anbieter Apple TV+.

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