Archivierter Artikel vom 18.01.2021, 13:26 Uhr

Corona-Zeiten

Festival Max Ophüls Preis mit gutem Start

Besser als eine Absage ist eine Online-Ausgabe: Das Festival Max Ophüls Preis läuft im Netz.

Max Ophüls Preis
In diesem Jahr findet das Festival Max Ophüls Preis virtuell statt.
Foto: Oliver Dietze/dpa

Saarbrücken (dpa) Die Leiterin des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken, Svenja Böttger, hat sich mit dem Auftakt der ersten Online-Ausgabe zufrieden gezeigt und von einem „guten Festivalstart“ gesprochen: „Es gab tolle, positive Reaktionen und Resonanzen“, teilte sie am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Auf der Streaming-Plattform und dem YouTube-Kanal, in dem die Eröffnung übertragen wurde, seien am Sonntagabend 1000 Zuschauer live gewesen. Bis Montagmorgen sei die Zahl der Nutzer auf 2700 gestiegen, „Tendenz steigend“.

Die 42. Ausgabe des MOP findet bis zum 24. Januar wegen der Corona-Pandemie erstmals als reines Online-Festival statt, die Reden und Interviews für die Eröffnungsveranstaltung waren bereits vorproduziert worden, ebenso die Verleihung des Ehrenpreises an Regisseur und Produzent Wim Wenders.

Nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) ist es „der Vorausschau und dem Geschick“ der Festivalmacher zu verdanken, in dieser Woche trotz allem den Ophüls-Wettbewerb erleben zu können. „Ihr kreativer Umgang mit der gegebenen Situation und der kluge Einsatz digitaler Medien und Formate haben die Durchführung und somit die Kontinuität des Wettbewerbs überhaupt erst möglich gemacht“, sagte er in einer Videobotschaft zur Eröffnung des Festivals. Ganz nebenbei hätten sie damit auch eine Vorreiterrolle bei der Verwendung innovativer Technologien eingenommen. Insgesamt werden bis zum 24. Januar 98 Filme gezeigt.

© dpa-infocom, dpa:210118-99-71292/3

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