Archivierter Artikel vom 18.08.2011, 11:18 Uhr
Los Angeles

Modelabel an Serienstars: Tragt nicht unsere Sachen!

Ungewöhnliches Angebot: Die US-Modemarke Abercrombie & Fitch (A&F) bietet den Stars der MTV-Realityshow «Jersey Shore» Geld, wenn sie öffentlich nicht mehr mit der Kleidung des Labels auftreten.

Jersey Store
Die Darsteller der MTV-Realityshow «Jersey Shore» in Los Angeles nach der Verleihung der MTV Movie Awards 2010.
Foto: DPA

Das Modeunternehmen bot einem der Darsteller, Michael «The Situation» Sorrentino, eine «beträchtliche Summe» Geld, wenn er sich verpflichte, keine A&F-Kleidung mehr zu tragen. «Wir sind zutiefst besorgt darüber, dass Mister Sorrentinos Umgang mit unserer Marke einen bedeutenden Schaden an unserem Image verursachen könnte», teilte das Unternehmen mit. Die Verbindung der Realitystars zu der Modemarke stehe im Gegensatz zu dem «angestrebten Charakter» des Labels und könnte vielen Kunden «Kummer bereiten».

«Jersey Shore» ist eine umstrittene Realityshow im amerikanischen Fernsehen, die acht Italo-Amerikaner bei ihrem Sommerurlaub begleitet. Nach den ersten drei Staffeln, die in New Jersey und Miami gedreht wurden, läuft gegenwärtig in den USA die vierte Staffel. Dabei urlaubt die Gruppe in Florenz. Die Serie führte zu Kontroversen in den USA, weil sie Italo-Amerikaner angeblich zu stereotyp darstelle.

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