Archivierter Artikel vom 28.06.2014, 12:35 Uhr
Den Haag

«Mädchen mit dem Perlenohrring» kehrt in sein Zuhause zurück

Nach über zweijähriger Umbauzeit ist die königliche Gemäldegalerie Mauritshuis in Den Haag wiedereröffnet worden.

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Gemäldegalerie «Mauritshuis» wiedereröffnet
Die Gemäldegalerie erstrahlt in vollem Glanz.
Foto: Lex Van Lieshout – DPA

Den Haag (dpa) – Nach über zweijähriger Umbauzeit ist die königliche Gemäldegalerie Mauritshuis in Den Haag wiedereröffnet worden.

Gemäldegalerie «Mauritshuis» wiedereröffnet
Andrang bei der Wiedereröffnung der Gemäldegalerie.
Foto: Martijn Beekman – DPA

Im Beisein des niederländischen Königs Willem-Alexander kehrte am Freitag symbolisch die berühmteste Bewohnerin, das «Mädchen mit dem Perlenohrring», in sein Zuhause zurück.

Gemäldegalerie «Mauritshuis» wiedereröffnet
König Willem-Alexander nahm an der Wiedereröffnung teil.
Foto: Martijn Beekman – DPA

Eine junge Frau in einem orientalischen Kostüm wie auf dem Gemälde von Johannes Vermeer wurde von sechs Reitern der Kavallerie und einem Orchester begrüßt. Auf einem Drahtseil balancierte sie von dem alten zum neuen Gebäude des Museums. Tausende Schaulustige verfolgten dann auf großen Videoschirmen ihren Rundgang durch ihr erneut glänzendes Zuhause.

Gemäldegalerie «Mauritshuis» wiedereröffnet
Bekannt und beliebt: Das «Mädchen mit dem Perlenohrring».
Foto: Lex Van Lieshout – DPA

Für rund 30 Millionen Euro ist das Mauritshuis, das eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen niederländischer Meister aus dem 17. Jahrhundert besitzt, renoviert und erweitert worden. Ein neues unterirdisches Foyer verbindet nun das «Schmuckkästchen» aus dem 17. Jahrhundert mit einem Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auch die 16 Säle des einstigen gräflichen Stadtpalais' wurden renoviert.

Gemäldegalerie «Mauritshuis» wiedereröffnet
König Willem-Alexander in der Gemäldegalerie «Mauritshuis».
Foto: Martijn Beekman – DPA

Zu den Spitzenstücken der Sammlung gehören Werke von Rembrandt, Frans Hals, Jan Steen und Johannes Vermeer. Auch zahlreiche Gemälde waren in den vergangenen zwei Jahren restauriert und gesäubert worden.

Homepage des Museums