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    Koblenz

    Die Buga soll lange nachwirken

    Bei strahlender Herbstsonne hat die Bundesgartenschau in Koblenz am Sonntag den anvisierten Besucherrekord erreicht. Mehr als 3,55 Millionen Menschen besuchten an den 185 Tagen Blütenpracht, Kulturveranstaltungen und die Seilbahn über den Rhein. Die erste Bundesgartenschau auf rheinland-pfälzischem Boden endete mit einer großen Abschlussfeier und einem Feuerwerk zum Lied "Time to say goodbye".

    Ende eines Sommermärchens: Bei Sonnenschein genossen viele Besucher den letzten Buga-Tag.
    Ende eines Sommermärchens: Bei Sonnenschein genossen viele Besucher den letzten Buga-Tag.
    Foto: dpa

    Koblenz - Bei strahlender Herbstsonne hat die Bundesgartenschau in Koblenz am Sonntag den anvisierten Besucherrekord erreicht. Mehr als 3,55 Millionen Menschen besuchten an den 185 Tagen Blütenpracht, Kulturveranstaltungen und die Seilbahn über den Rhein. Die erste Bundesgartenschau auf rheinland-pfälzischem Boden endete mit einer großen Abschlussfeier und einem Feuerwerk zum Lied "Time to say goodbye".

    Seit Einführung des elektronischen Zählsystems im Jahr 1997 waren noch nie so viele Besucher bei einer Bundesgartenschau gezählt worden. Ursprünglich war mit zwei Millionen Besuchern gerechnet worden. Auf Platz zwei der besucherstärksten Gartenevents liegt die Schau in München im Jahr 2005 mit 2,95 Millionen Besuchern, gefolgt von Potsdam 2001 mit 2,6 Millionen.

    Das 102 Millionen Euro teure Großereignis war nach Angaben der Mainzer Landesregierung die größte Veranstaltung in der Geschichte von Rheinland-Pfalz. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass die Buga in Koblenz für Jahrzehnte nachwirkt", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD). Jeder investierte Euro habe 5 "Buga-Euro" eingespielt. "Das nenne ich eine ordentliche Rendite", so Beck.

    Beim ökumenischen Abschlussgottesdienst zur Bundesgartenschau hob die Vizepräses der rheinischen Kirche, Petra Bosse-Huber, das kirchliche Engagement hervor. Die Kirchen hätten einen "kleinen ökumenischen Paradiesgarten" präsentiert, sagte die Theologin. Bei 700 Veranstaltungen mit 70 000 Teilnehmern sei die Verbundenheit mit Gott, den Menschen und der Natur verdeutlicht worden. Das Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Bistums Trier wurde von 150 evangelischen und katholischen Ehrenamtlichen unterstützt. Auch nach Ende der Bundesgartenschau bleiben der Stadt Koblenz viele der neuen Grünflächen rund um das Kurfürstliche Schloss, das Deutsche Eck und die Festung Ehrenbreitstein erhalten, darunter der nach historischem Vorbild gestaltete Lenné-Garten. Die Seilbahn über den Rhein soll in den Sommermonaten vorerst bis 2013 in Betrieb bleiben. Die Stadt Koblenz, die 28 Millionen investierte, wird vom Überschuss der Bundesgartenschau profitieren. Die genaue Bilanz liegt laut Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas erst in den nächsten Wochen vor.

    Zum Abschluss überreichte der Koblenzer Oberbürgermeister und Buga-Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Hofmann-Göttig der zweiten Hamburger Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt (beide SPD) die Buga-Fahne. Dort findet in zwei Jahren die Internationale Gartenschau statt.

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