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    Zollitsch fordert mehr Hilfe für syrische Flüchtlinge

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat angesichts der dramatischen Lage in Syrien gefordert, mehr Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland aufzunehmen.

    Merkel und Zollisch
    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Erzbischof Robert Zollitsch in Berlin
    Foto: Soeren Stache/Archiv - DPA

    Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der Deutschen
    Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat angesichts der dramatischen Lage in Syrien gefordert, mehr Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland aufzunehmen.

    Er sei dankbar, dass Deutschland bislang der Aufnahme von 5000 Syrern zugestimmt habe, sagte er dem Nachrichtenmagazin «Focus». Er sei aber überzeugt: «Wir können und müssen noch mehr tun!» Zollitsch plädierte für eine abgestimmte Politik zur Aufnahme der Flüchtlinge: «Gefordert sind hier Großzügigkeit und ein fairer Lastenausgleich.»

    In der kommenden Woche landen in Hannover die ersten syrischen Flüchtlinge, die der Bund per Charterflug aus der Krisenregion holt. Die Regierung hatte sich im Frühjahr bereiterklärt, 5000 Flüchtlinge aus Syrien zusätzlich aufzunehmen. Mehrere Länder-Innenminister plädieren dafür, die Zahl zu erhöhen. Die Bundesregierung plant das aber nicht, sondern appelliert vielmehr an die anderen EU-Staaten, ihr Engagement zu erhöhen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) fordert eine europäische Flüchtlings-Konferenz.

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