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    Berlin

    Tillich sieht die gesamte Gesellschaft gegen Rechtsradikale gefordert

    Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht nach den jüngsten Ausschreitungen gegen Flüchtlinge in seinem Bundesland alle Bürger in der Pflicht. Die Demokratie müsse von der gesamten Gesellschaft verteidigt werden.

    Stanislaw Tillich
    Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht alle Bürger im Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass in der Pflicht.
    Foto: Arno Burgi - dpa

    «Nicht allein die Polizei oder die Politik kann das bewältigen», sagte Tillich in den ARD-«Tagesthemen». Es brauche mehr Zivilcourage, um rechtsradikales Gedankengut einzudämmen.

    In Bautzen hatten Schaulustige einen Brand in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft bejubelt und dabei die Feuerwehr behindert. In der Ortschaft Clausnitz feindeten rund 100 Demonstranten ankommende Flüchtlinge an.

    Tillich räumte ein, dass es in Sachsen ein grundsätzliches Problem mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gebe. Er betonte zugleich, sein Bundesland habe schon vor vielen Jahre eine Sonderkommission der Kriminalpolizei gegen Rechtsextremismus eingerichtet und viele Demokratieprojekte zur Stärkung der bürgerlichen Gesellschaft gestartet. «Aber wir müssen feststellen, dass alle diese Maßnahmen nicht gereicht haben. Das ist die bittere Wahrheit», sagte Tillich im RTL-«Nachtjournal.

    RTL Nachtjournal

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