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+++ Live-Ticker zur Japan-Katastrophe +++

[05:29] +++ Trinkwasser in Tokio: Strahlenbelastung gesunken +++

In der japanischen Hauptstadt Tokio ist die Belastung des Leitungswassers mit radioaktivem Jod wieder unter den für Säuglinge festgelegten Grenzwert gesunken.

[04:34] +++ Beleuchtung in Block 1 +++

Im Kontrollraum von Block 1 konnte die Beleuchtung instand gesetzt werden

[04:17] +++ Japankrise könnte zu mehr Kurzarbeit in Deutschland führen +++

Wegen der Krise in Japan müssen Arbeitnehmer in einzelnen deutschen Branchen möglicherweise mit Kurzarbeit rechnen. Entsprechende Pläne gibt es nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» in Unternehmen, die auf japanische Zulieferer angewiesen sind.

[04:00] +++ Edano: DGB-Chef warnt vor Rückkehr zur Tagesordnung +++

DGB-Chef Michael Sommer hat die umgehende Zurücknahme der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke gefordert. «Wir sollten sofort zum rot-grünen Atomkonsens zurückkehren, ohne dass Restlaufzeiten übertragen werden.»

[03:42] +++ Edano: «Wir dürfen nicht zu optimistisch sein» +++

Die Situation des Atomkraftwerks Fukushima gibt nach Einschätzung der japanischen Regierung weiter Anlass zu großer Sorge.

[03:15] +++ Atom-Behörde veröffentlicht Aufklärungs-Comic +++

Die japanische Atom-Behörde NISA hat eine comicartige Aufklärungsbroschüre für den atomaren Notfall veröffentlicht. Anhand kleiner Zeichnungen erklärt die NISA darin, wie sich Menschen im Ernstfall verhalten sollen und wie eine Panik vermieden werden kann.

[02:58] +++ AKW Fukushima soll weiter mit Meerwasser gekühlt werden +++

[02:16] +++ Experte: Salzkruste verursacht neue Risiken in Fukushima +++

Nach der Kühlung der Anlagen mit Meerwasser hätten sich in den Reaktoren große Mengen Salz angesammelt, das die Brennstäbe verkrusten und damit die Wasserkühlung blockieren könne, sagt der ehemalige Reaktorsicherheitschef des US-Konzerns General Electric, Richard Lahey.

[02:08] +++ Einsatzkräfte nehmen Arbeiten an Reaktorblock 3 wieder auf +++

[01:44] +++ Erde in Japan kommt nicht zur Ruhe +++

Die japanische Hauptinsel Honshu ist am Donnerstag erneut von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Erdstoßes der Stärke 4,9 lag in der Präfektur Ibaraki, südlich der Region Fukushima mit dem havarierten Atomkraftwerk und 58 Kilometer nordnordöstlich von Tokio

[01:42] +++ Aktienbörse in Tokio zur Eröffnung gut behauptet +++

Die japanische Aktienbörse hat am Donnerstag mit leicht steigenden Kursen eröffnet.

[01:30] +++ Asia-Trend hält an +++

Der Trend zum sogenannten «Feel Good Food», das die meist leichte Küche asiatischer Länder deckt, hält laut DEHOGA Bundesverband an.

[01:11] +++ Tsunami-Region Iwate setzt Wahlkampf aus +++

In zwölf japanischen Präfekturen hat am Donnerstag der Wahlkampf für Gouverneurswahlen am 10. April begonnen. Die im Katastrophengebiet liegende Präfektur Iwate setzte den Wahlkampf jedoch aus.

[01:11] +++ Strahlenschutz-Gesellschaft: Fukushima-Problem «geht erst los» +++

Die Situation im Katastrophen-AKW Fukushima ist nach Meinung des Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, keineswegs entschärft. «Wir sind in der Liga von Tschernobyl«, sagt er. Der Zerfall des radioaktiven Materials gehe weiter.

[00:57] +++ Kaum noch abgefülltes Wasser in Tokio zu bekommen +++

[00:36] +++ Nuklearunglück behindert Suche nach Vermissten +++

[00:33] +++ Autobahn durch Präfektur Fukushima wieder für Verkehr freigegeben +++

[00:10] +++ Hongkong verbietet Import japanischer Lebensmitteln +++

Hongkong untersagt die Einfuhr von Lebensmitteln aus fünf japanischen Präfekturen. Die Regelung betrifft landwirtschaftliche Produkte wie Milch, Fleisch und Gemüse sowie Fisch und Meeresfrüchte aus den Regionen Fukushima, Ibaraki, Tochigi, Gunma und Chiba.

[23:56] +++ Erstmals Dampf über Block 1 +++

Aufnahmen des Fernsehsenders NHK zeigen, wie weißer Dampf über den Reaktorblöcken 1, 2 und 4 aufsteigt.

[23:56] +++ Fukushima-Einsatz noch unterbrochen +++

Die Arbeiten zur Eindämmung des Nuklearunglücks in Japan sind noch immer unterbrochen.

[22:40] +++ Tokio verteilt Wasserflaschen an Familien mit Babys +++

Die Stadtverwaltung von Tokio hat angekündigt, abgefülltes Wasser für Familien mit Babys bereitzustellen. Die lokalen Behörden seien aufgefordert, an diesem Donnerstag rund 80 000 Haushalte mit 3,5 Liter-Flaschen zu versorgen, berichtete der staatliche Fernsehsender NHK. Zudem rief die Stadtverwaltung Mineralwasser-Hersteller dazu auf, ihre Produktion hochzufahren. Die Behörden ziehen damit die Konsequenz aus Messergebnissen in einer Wasseraufbereitungsanlage, wo am Mittwoch erhöhte Werte an radioaktivem Jod 131 festgestellt worden waren. Der Höchstwert betrug 210 Becquerel pro Liter. Der Grenzwert des japanischen Gesundheitsministeriums für Babynahrung liegt bei 100 Becquerel pro Liter.

[18:19] +++ IAEA: Probleme bei Fukushima-Stromversorgung – Steigender Druck +++

Die Lage in Fukushima bleibt für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) trotz einiger Verbesserungen sehr ernst. «Die Gesamtsituation gibt uns weiter Anlass zu erheblicher Sorge», sagte der IAEA-Experte Graham Andrew am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien.

[17:49] +++ Weitere Sondermaschine mit Hilfsgütern für Japan +++

Mit 70 Tonnen Hilfsgütern an Bord sollte am Mittwochabend eine weitere Frachtmaschine aus Frankfurt nach Japan fliegen. Der Lufthansa-Flug wurde von der Europäischen Kommission organisiert. «Transportiert werden vor allem Decken, die im Norden Japans, der vom kalten Winterwetter betroffen ist, dringend benötigt werden», teilte die Lufthansa Frachtairline vor dem Start mit. Das Material wurde von den Regierungen aus Dänemark, den Niederlanden und Litauen gespendet.

[17:39] +++ Wetterdienst erwartet hohe Verdünnung radioaktiver Wolke +++

[16:57] +++ Suzuki muss Fabriken wegen Teilemangels wieder schließen +++

Nach nicht einmal zwei vollen Produktionstagen schließt der VW-Partner Suzuki die meisten seiner Fabriken in Japan wieder. Es sei schwierig, die nötigen Teile herbeizuschaffen, teilte der Autobauer mit. Einige der Zulieferer sitzen nach Unternehmensangaben in den Regionen, die von Beben und Tsunami besonders schwer getroffen wurden.

[16:48] +++ Munich Re setzt Aktienrückkauf aus +++

Unter dem Eindruck der hohen Schadenlast durch Erdbeben und Tsunami in Japan hat der Rückversicherer Munich Re sein geplantes Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt. «Damit werden wir vorläufig nicht beginnen», bestätigte eine Sprecherin entsprechende Informationen des «Handelsblatts».

[16:36] +++ Südamerikaner aus Japan in Heimat geflogen +++

Wegen der atomaren Bedrohung in Japan sind jetzt auch insgesamt 163 Kolumbianer, Chilenen und Peruaner in die Heimat geflogen worden. Die Menschen trafen an Bord einer Maschine der kolumbianischen Luftwaffe von Tokio aus in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá ein. Sie wurden ärztlich auf eventuelle Verstrahlungen untersucht.

[16:30] +++ Opferzahlen in Japan steigen weiter +++

Die Zahl der Toten und Vermissten in Japan nach dem Mega-Erdbeben und dem Tsunami steigen weiter. Nach Angaben der nationalen Polizeibehörde vom späten Abend (Ortszeit) gibt es 9523 bestätigte Todesopfer. Fast 16 100 Menschen werden noch vermisst. Die meisten Toten kommen aus der Präfektur Miyagi, allein dort starben mehr als 5700 Menschen.

[15:50] +++ Toyota muss Modellstart in Japan verschieben +++

Die Katastrophe in Japan wird zu einer immer größeren Bürde für den weltgrößten Autokonzern Toyota. Weil die meisten Fabriken weiterhin stillstehen, verzögert sich der Verkaufsstart des neuen Prius-Hybridvans im Heimatland. Der Termin Ende April sei nicht mehr zu halten, sagte eine Firmensprecherin dem Branchenblatt «Automotive News».

[15:46] +++ Zehntausende bei Anti-Atom-Demos am Samstag erwartet +++

Gut zwei Wochen nach Erdbeben, Tsunami und Atom-Katastrophe in Japan wollen an diesem Samstag in Deutschland zehntausende Menschen gegen die Kernkraftnutzung demonstrieren. Umweltverbände meldeten Demonstrationen in Berlin, Hamburg, München und Köln an. Sie erwarten mehr als 100 000 Teilnehmer. Das Motto der Proteste: «Fukushima mahnt: Alle AKWs abschalten».

[15:16] +++ Regierung zweifelt an Bürgschaft für Brasilien-AKW +++

Die Bundesregierung will die bereits beschlossene Milliarden-Bürgschaft für den Bau eines Atomkraftwerks in Brasilien nach der Japan-Katastrophe noch einmal überprüfen. Man werde die brasilianische Regierung ansprechen, «inwieweit sich nach den Ereignissen in Japan Auswirkungen auf die weiteren Verfahren und die anzuwendenden Standards beim Kernkraftwerk Angra 3 ergeben», teilte das Wirtschaftsministerium mit.

[14:20] +++ Umfrage-Werte für Union sinken nach Atom-Kehrtwende +++

Nach der Atom-Kehrtwende muss die Union von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem wichtigen Wahlsonntag in Umfragen deutlich Federn lassen. CDU/CSU büßen im Wahltrend von «Stern» und RTL im Vergleich zur Vorwoche bundesweit drei Punkte auf 33 Prozent ein. Die Grünen legen zu. Meinungsforscher sagen, fast drei Viertel (71 Prozent) der Befragten hielten das von Merkel nach der Japan-Katastrophe angeordnete dreimonatige Abschalten der sieben ältesten deutschen Atommeiler für reine Wahltaktik.

[14:03] +++ Günstige Winde für Tokio +++

Der Wind in der japanischen Unglücksregion um Fukushima dreht günstig: Nordwestwinde tragen mögliche radioaktive Stoffe auf den Pazifik hinaus, sagte Bernd Zeuschner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

[13:56] +++ EU: Keine erhöhte Belastung bei Lebensmitteln aus Japan +++

In der EU sind bei Kontrollen von Lebensmitteln aus Japan bislang keine erhöhten Strahlenbelastungen aufgefallen, erklärte der Sprecher von EU-Gesundheits- und Verbraucherkommissar John Dalli.

[13:23] +++ Kyodo: Banken prüfen Milliardenkredite für AKW-Betreiber +++

Japans führende Banken erwägen offenbar, dem Betreiber des Unglücks-Atomkraftwerks Fukushima mit Notkrediten von bis zu 2 Billionen Yen (17,4 Milliarden Euro) unter die Arme zu greifen.

[13:08] +++ Derzeit keine Radioaktivität aus Japan in Deutschland +++

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat in Deutschland noch keine Radioaktivität aus Japan gemessen. «Sobald erste Partikel an Radioaktivität Deutschland erreichen, wird das BfS die Bevölkerung umfassend informieren», kündigte Sprecher Florian Emrich an.

[13:01] +++ Tokioter müssen sich auf lange Stromausfälle einstellen +++

Die Menschen in Tokio und Umgebung müssen noch lange mit Stromausfällen rechnen. Tepco plane noch mindestens ein Jahr lang Stromsparmaßnahmen, berichtete die «Asahi Shimbun» auf ihrer Internetseite.

[12:16] +++ Regierung: Bis zu 220 Milliarden Euro Schäden in Japan +++

Das verheerende Erdbeben und der Tsunami in Japan dürften als teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten in die Geschichte eingehen: Auf bis zu 25 Billionen Yen oder rund 220 Milliarden Euro beziffert Tokio die Schäden in einer aktuellen Schätzung.

[11:04] +++ Keine neue Kühlaktion für Reaktor 3 – Arbeiter abgezogen +++

Die Feuerwehr soll den Reaktor 3 des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima am Mittwoch doch nicht mehr von außen mit Wasser kühlen. Die Aktion sei abgeblasen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Zuvor hatte der Sender NHK gemeldet, die gesamte Atomanlage sei aus Sicherheitsgründen geräumt worden.

[10:18] +++ Schwarzer Rauch über Reaktor 3 lässt nach +++

[09:46] +++ Hohe Radioaktivität wohl auch außerhalb von Evakuierungszone +++

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atom-Wrack in Fukushima könnte nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung auftreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, könnte die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde liegen, sagte Regierungssprecher Edano.

[09:35] +++ Tokio warnt vor Panikkäufen bei Wasser +++

Die japanische Regierung warnt vor Panikkäufen von Wasser. Die Einwohner von Tokio sollten nicht mehr Trinkwasser in Flaschen kaufen als nötig.

[09:13] +++ Lufthansa nimmt Flüge nach Tokio wieder auf +++

Lufthansa nimmt die Flüge nach Tokio wieder auf. Von diesem Donnerstag an sollten wieder zwei Maschinen pro Tag die japanische Hauptstadt anfliegen, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit.

[08:36] +++ Schwarzer Rauch über Reaktor 3 +++

Erneut steigt von Reaktor 3 des havarierten AKW Fukushima schwarzer Rauch auf. Woher der Rauch kommt, ist zunächst unklar.

[06:50] +++ Kleinkinder sollen in Tokio kein Leitungswasser mehr trinken +++

Babys und Kleinkinder sollen in Tokio kein Leitungswasser mehr trinken. Im Wasser wurden erhöhte Werte von 210 Becquerel pro Liter an radioaktivem Jod 131 festgestellt – mehr als das doppelte des erlaubten Grenzwerts.

[05:12] +++ AKW-Betreiber Tepco will Notkredite in Milliardenhöhe +++

Die Betreibergesellschaft Tepco hat die großen Banken des Landes um Notkredite in Höhe von 1,5 Billionen Yen (13,1 Milliarden Euro) gebeten.

[03:30] +++ Arbeiten an Reaktorblock 2 wegen zu hoher Strahlung unterbrochen +++

Die Arbeiten an Block 2 müssen gestoppt werden. Gemessen wurde eine Radioaktivität von 500 Millisievert pro Stunde. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt je nach Region bei etwa 2 Millisievert pro Jahr.

[03:20] +++ Zahl der identifizierten Toten in Japan steigt auf 9301 +++

Auch zwölf Tage nach der Naturkatastrophe steigt die Zahl der Todesopfer weiter: Bisher wurde der Tod von 9301 Menschen bestätigt, so die Polizeiführung in Tokio. 13 786 Menschen werden noch vermisst.

[02:50] +++ Reaktorblöcke werden weiter mit Wasser von außen gekühlt +++

Die Reaktorblöcke des Unglücks-AKW werden weiter von außen gekühlt. Ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde sagte, ein Tankwagen der Feuerwehr habe den Reaktorkern von Block 1 mit Seewasser besprüht. Ein ähnlicher Einsatz begann am Reaktorblock 4.

[01:06] +++ Liste mit verstrahlten Gemüsearten veröffentlicht +++

Das Gesundheitsministerium in Tokio veröffentlicht eine Liste mit elf verstrahlten Gemüsearten. Darunter sind Spinat, Broccoli, Kohl und das japanische Blattgemüse Komatsuna.

[23:36] +++ Weiterer heftiger Erdstoß in der Katastrophenregion +++

[23:12] +++ Heftiger Erdstoß erschüttert Nordostjapan +++

Ein heftiger Erdstoß mit einer Stärke von 6,0 hat den Nordosten von Japan erschüttert. Eine Tsunami-Gefahr bestehe nicht.

[21:01] +++ US-Atombehörde verlängert Lizenz für umstrittenes Kraftwerk +++

Trotz öffentlicher Kritik hat die US-Atomregulierungsbehörde (NRC) die Lizenz für ein fast 40 Jahre altes, unfallträchtiges Atomkraftwerk verlängert. Die Anlage im US-Staat Vermont dürfe 20 weitere Jahre in Betrieb bleiben, heißt es in einer Entscheidung der Behörde.

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