40.000
  • Startseite
  • » Brennpunkt
  • » Lander «Philae»: Zehn Instrumente an Bord
  • Aus unserem Archiv
    Berlin

    Lander «Philae»: Zehn Instrumente an Bord

    Der knapp einen Kubikmeter große «Rosetta»-Lander namens «Philae» wiegt rund 98 Kilogramm, von denen 27 auf zehn wissenschaftliche Instrumente entfallen. Die Forscher hoffen, dass er Wochen oder gar Monate Daten liefert.

    Landung
    Simulation der «Philae»-Landung auf dem Zielkometen Tschurjumow-Gerassimenko.
    Foto: ESA/ATG medialab/dpa

    Eine besondere Herausforderung war das komplexe Landesystem mit Dämpfungsmechanismus, Eisschrauben und zwei Ankerharpunen. Sechs der Geräte an Bord entstanden unter deutscher Projektleitung:

    «Cosac», Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) Göttingen: Das Gerät dient der Analyse von Gas aus erhitzten Bodenproben, vor allem zur Erkennung organischer Komponenten.

    «APX», Universität Mainz, Max-Planck-Institut für Chemie (MPCh) Mainz: Das Alpha-Röntgenspektrometer misst die Zusammensetzung der Elemente im Oberflächenmaterial – fast baugleiche Geräte gibt es auf den Nasa-Marsrovern.

    «Rolis», Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Berlin: Die Panoramakamera soll Bilder vom Kometen machen, unter anderem von der Oberfläche unter dem Lander.

    «Mupus», Universität Münster, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Berlin: Dies ist ein System aus Sensoren etwa für die Temperatur und einem Penetrator, der in den Kometenboden gehämmert wird und Aussagen über dessen Härte ermöglicht.

    «Sesame», Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Köln: Das Instrument misst die elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Kometenoberfläche über die drei Fußpaare des Landers.

    «Romap», TU Braunschweig, Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE) Garching: Das Experiment vermisst das Magnetfeld sowie die Plasmaumgebung des Kometen.

    Brennpunkt
    Meistgelesene Artikel