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    Hamburg

    Hintergrund: Welchen Geräten das iPad Konkurrenz macht

    Trotz des Hypes um das iPad: Apple ist mit seinem neuen Gerät nicht der einzige Anbieter der flachen und handlichen Tablet-Computer.

    Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentierten Anfang Januar etliche Hersteller äußerlich ähnliche «digitale Schiefertafeln», die sich ebenfalls über einen berührungsempfindlichen Bildschirm steuern lassen.

    Microsoft und Hewlett-Packard etwa wollen in diesem Jahr einen Rechner mit dem Betriebssystem Windows 7 auf den Markt bringen - die erste Präsentation enttäuschte die Erwartungen der Experten allerdings. Lenovo plant ein Notebook, dessen Bildschirm sich abnehmen und separat als Tablet-PC nutzen lässt. Auch Dell, LG Electronics und Motorola kündigten handliche «Surfbretter» für Couch oder Bahnabteil an, die Computer und Kino, Buch und Internet vereinen sollen.

    Doch auf den großen Feld zwischen Smartphone und Notebook tummeln sich auch andere Geräte, denen die Tablet-Computer Konkurrenz machen. Die Allzweck-Werkzeuge könnten etwa Lesegeräte für elektronische Bücher überflüssig machen. Kindle und Co. sind zwar extra fürs Lesen entworfen worden und dank elektronischer Tinte angenehm für die Augen, können aber eben nur eines: Texte anzeigen. Eine ganze Reihe Hersteller rüstet seine Geräte daher auf - es gibt mittlerweile auch E-Reader mit bunten und berührungsempfindlichen Bildschirmen.

    Die Tablet-Computer könnten auch im Revier der Netbooks wildern. Diese populären Klein-Notebooks haben abgespeckte Hardware, punkten aber mit guter Internetanbindung, geringem Gewicht und niedrigen Preisen. Das iPad und Co. sind sogar noch handlicher und dank UMTS-Anbindung ebenso schnell im Netz. Allerdings können Netbook-Nutzer Zusatzgeräte wie USB-Sticks und DVD-Laufwerke anschließen - das ist zumindest in der ersten Version des iPad nicht möglich. Auch eine Tastatur müssen Apple-Fans extra kaufen.

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