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Berlin

Hintergrund: «Super Tuesday»

dpa

Der 6. März kann eine Vorentscheidung im Kampf um das Amt des US-Präsidenten bringen.

Wer als Kandidat an diesem «Super Tuesday» (Super-Dienstag) bei den zeitgleich ausgetragenen Vorwahlen in zehn Bundesstaaten gewinnt, hat gute Aussichten im Kampf um den Platz im Weißen Haus. Wer verliert, ist meist erledigt.

Am Super-Dienstag bestimmen die oppositionellen Republikaner mehr als ein Drittel ihrer Parteitagsdelegierten. Deren Stimmen benötigt der Herausforderer von Präsident Barack Obama für seine offizielle Kür Ende August in Tampa (Florida). Bislang liegt der gemäßigte Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, vorn. Sein stärkster Konkurrent ist der streng konservative frühere Senator Richard («Rick») Santorum. Auch bei den regierenden Demokraten gibt es Vorwahlen. Die erneute Kandidatur von Präsident Obama ist jedoch nicht umstritten.

Der 5. Februar 2008 ging als Dienstag der Superklasse («Super Duper Tuesday») in die Geschichte ein. Damals wurden in 24 Bundesstaaten und auf den amerikanischen Samoa-Inseln Vorwahlen abgehalten. Dabei sicherte sich Obama 847 Delegierte, seine Konkurrentin Hillary Clinton unterlag knapp mit 834 Delegierten. Erst im Juni gab sie das Rennen auf.

Bei den Republikanern setzte sich damals John McCain klar gegen Mitt Romney durch. Vier Jahre zuvor war von einem «Mini-Tuesday» die Rede, weil nur in sieben Bundesstaaten abgestimmt wurde.

About.com/NYT

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