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    Berlin

    Hintergrund: Das Bundeskanzleramt

    Das Bundeskanzleramt entstand in vierjähriger Bauzeit im Berliner Regierungsviertel. Der Bau ist Teil des städtebaulichen Plans für den Spreebogen:

    Paket im Kanzleramt enthielt Sprengstoff
    Der Zaun vorm Bundeskanzleramt ist hochgefahren.

    Als «Band des Bundes» reihen sich die Gebäude für Regierungschef und Abgeordnete dort so aneinander, dass sie wie eine Spange über den Fluss hinweg Ost und West der ehemals geteilten Stadt verbinden.

    Die Entwürfe für das «Band des Bundes» wie für das Kanzleramt stammen von den Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank. Die Pläne für den Regierungsbau mit derzeit etwa 450 Mitarbeitern erlebten allerdings seit 1995 mehrere Wandlungen - an denen der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) maßgeblich beteiligt war. Baubeginn war 1997.

    In der Mitte des langgestreckten Komplexes ragt das 36 Meter hohe Leitungsgebäude als großer weißer Würfel empor. Im fünften und sechsten Geschoss liegen die Büros der Staatsminister im Bundeskanzleramt sowie die Empfangsräume und ein Bankettsaal. Der Chef des Bundeskanzleramtes und die Bundeskanzlerin haben ihre Büros im siebenten Obergeschoss mit Blick auf den Reichstag.

    Zur Geschichte des Kanzleramts

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