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Gespräch: Ermittlungen ohne Datenspeicherung schwieriger

Berlin (dpa)- Die ungewöhnlich deutliche Warnung vor einem Anschlag hat die Debatte über bessere Möglichkeiten zur vorbeugenden Terrorbekämpfung neu entfacht. Diskutiert wird über die sogenannte Vorratsdatenspeicherung. Seit dem Verfassungsgerichtsurteil im März ist diese nur noch eingeschränkt möglich. Für die Ermittlungsarbeit bei der Terrorabwehr ist das nach Auffassung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) ein großes Hindernis. Im dpa-Interview erklärt BDK-Vize Bernd Carstensen warum.

Was würde eine monatelange Speicherung von Telefonverbindungs- und Email-Daten den Ermittlern bei der Terrorabwehr bringen?Carstensen: «Das ist ein ganz zentrales Ermittlungsinstrument, das wir als Kriminalisten benötigen. Da geht es nicht ...
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