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    dpa-Nachrichtenüberblick Politik

    Justiz ermittelt gegen Erzbischof Zollitsch

    Freiburg (dpa) - Gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, wird wegen Beihilfe zum sexuellem Missbrauch von Kindern ermittelt. Das teilte die Freiburger Staatsanwaltschaft mit und bestätigte entsprechende Berichte der ARD und des Südkuriers. Der Erzdiözese Freiburg soll bekannt gewesen sein, dass es zu sexuellen Übergriffen durch einen Pater gekommen sei. Zollitsch soll 1987 als zuständiger Personalreferent der Erzdiözese veranlasst haben, dass ein Pater in Birnau am Bodensee erneut angestellt wurde. Die Erzdiözese wies die Vorwürfe zurück.

    Raketeneinschlag nahe «Friedens-Dschirga»

    Kabul (dpa) - Der Auftakt der afghanischen «Friedens-Dschirga» in Kabul ist von Raketeneinschlägen und Gefechten überschattet worden. Nur rund 150 Meter entfernt vom Zelt mit den 1600 Teilnehmern der Ratsversammlung schlug eine Rakete ein. Das Geschoss explodierte am äußeren Zaun des Veranstaltungsgeländes. Präsident Hamid Karsai hatte die Versammlung nur kurz zuvor in einem gepanzerten Konvoi verlassen. Eine zweite Rakete schlug etwas entfernt ein. Karsai appellierte in seiner Eröffnungsrede an die Taliban, die Waffen niederzulegen.

    Drei inhaftierte Deutsche freigelassen

    Berlin (dpa) - Nach dem israelischen Militäreinsatz gegen die Hilfsflotte für den Gaza-Streifen sind drei der fünf Deutschen wieder frei. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind sie auf dem Weg zum Flughafen Tel Aviv. Von dort aus sollen sie abgeschoben werden. Botschaftsangehörige versuchen nun, auch die beiden anderen Deutschen frei zu bekommen. Bei dem Einsatz in der Nacht zu Montag war ein Bundesbürger verletzt worden. Der 42-Jährige aus Nordrhein-Westfalen wird nach AA-Angaben in einem Krankenhaus bei Tel Aviv behandelt.

    CSU würde von der Leyen als Kandidatin unterstützen

    Berlin (dpa) - Die CSU-Spitze würde eine Bundespräsidenten- Kandidatur von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen unterstützen. Es habe bei einer Telefonkonferenz des CSU-Präsidiums mehrere Stimmen gegeben, die sich mit von der Leyen anfreunden könnten, hieß es laut Nachrichtenagentur dpa in der Partei. Die Unionsfraktion lässt offen, ob die Bundesarbeitsministerin nach Köhlers Rücktritt neues Staatsoberhaupt werden könnte. Die schwarz-gelbe Koalition will noch vor der Sonntag beginnenden Sparklausur darüber entscheiden.

    Margot Käßmann lehnt Rückkehr als Bischöfin ab

    Hannover (dpa) - Hannovers ehemalige Bischöfin Margot Käßmann will nicht ins Amt zurückkehren. Das sagte sie bei ihrer Verabschiedung durch das Kirchenparlament in Hannover. Nach einigem Nachdenken sei ihr deutlich, das würde nicht gutgehen. Kirchenmitglieder hatten Käßmanns Rückkehr gefordert. Sie war im Februar als Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurückgetreten. Zuvor war sie an einer roten Ampel weitergefahren und dann mit 1,54 Promille am Steuer gestoppt worden.

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