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    dpa-Nachrichtenüberblick Politik

    Kraft: Städten bei Großveranstaltungen helfen

    Düsseldorf (dpa) - Nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg macht sich Nordrhein-Westfalen bundesweit für einen besseren Umgang mit Großveranstaltungen stark. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf, Städte - vor allem solche, die damit wenig Erfahrung haben - dürften damit nicht allein gelassen werden. Sie sollten dabei begleitet und intensiv beraten werden. In der Innenministerkonferenz will NRW einen Vorstoß für eine bundesweit einheitliche Regelung unternehmen.

    Entführte Deutsche in Sudan frei

    Berlin (dpa) - Die in der westsudanesischen Krisenregion Darfur entführten deutschen Entwicklungshelfer sind wieder frei. Das teilte Außenminister Guido Westerwelle während seiner Slowenien-Reise in Ljubljana mit. Den beiden Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks gehe es angesichts der schwierigen Umstände gut. Sie waren vor gut einem Monat von einer bewaffneten Gruppe in ihrer Unterkunft in der Stadt Nyala verschleppt worden.

    Iran verurteilt EU wegen Sanktionen

    Berlin (dpa) - Nach den Sanktionen der EU gegen den Iran reagierte das Land mit scharfer Kritik. Die Maßnahmen würden weder zur Wiederaufnahme von Verhandlungen beitragen noch den Willen des iranischen Volkes brechen, seine legitimen nuklearen Ambitionen zu verfolgen. Das sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast laut der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA. Die EU-Außenminister hatten gestern die schärfsten EU-Sanktionen aller Zeiten gegen den Iran beschlossen. Die internationale Staatengemeinschaft verdächtigt den Iran, heimlich Atomwaffen zu entwickeln.

    Studie: Viele Beschäftigte bekommen nur Minilöhne

    Berlin (dpa) - In Deutschland müssen nach einer Studie Millionen Menschen von Minilöhnen leben. Mehr als zwei Millionen verdienen pro Stunde weniger als sechs Euro brutto. Das berichtet die «Berliner Zeitung» unter Berufung auf eine Untersuchung der Universität Duisburg-Essen. Vor allem in Ostdeutschland seien solche Niedriglöhne weit verbreitet. Dort hätten 2008 fast 13 Prozent der Beschäftigten mit weniger als sechs Euro in der Stunde auskommen müssen. Im Westen seien es nur gut fünf Prozent gewesen.

    Nach Geheimakten Sorge um Sicherheit der Soldaten

    Berlin (dpa) - Die veröffentlichten Geheimakten über den Afghanistan-Einsatz könnten die Sicherheit der Soldaten gefährden. Außenminister Guido Westerwelle warnte bei einem Besuch im slowenischen Ljubljana, die deutschen Soldaten müssten sich auf eine Verschärfung der Sicherheitslage in Afghanistan nach dem Ende der Erntezeit einstellen. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte eine genaue Überprüfung der Akten zu. Die Opposition in Berlin forderte von der Bundesregierung mehr Aufklärung über Spezialkräfte am Hindukusch.

    Bau der ICE-Strecke Stuttgart-Ulm wird teurer

    Stuttgart (dpa) - Die geplante Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm wird deutlich teurer als bisher geplant. Die Deutsche Bahn AG rechnet jetzt mit Baukosten von 2,89 Milliarden Euro. Grund seien unter anderem Mehrkosten bei den Tunnelbauten, teilte die Bahn in Stuttgart mit. Bisher war das Projekt auf 2,0 Milliarden Euro veranschlagt worden. Kritiker hatten in den vergangenen Monaten mehrfach vor einer Kostenexplosion gewarnt. Ministerpräsident Stefan Mappus sagte, das Land werde über die vereinbarten 950 Millionen Euro hinaus keine weiteren Zuschüsse für die ICE-Strecke Stuttgart-Ulm gewähren.

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