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    dpa-Nachrichtenüberblick Politik

    Sarkozy weist Vorwürfe illegaler Spenden zurück

    Paris (dpa) - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe von der reichsten Frau Frankreichs illegale Geldgeschenke zur Finanzierung seines Wahlkampfs angenommen. Es handele sich um üble Verleumdungen, sagte Sarkozy im französischen Fernsehen. Es war das erste Mal, dass er sich öffentlich zu der Spendenaffäre äußerte, die seit Wochen die politische Führung in Frankreich erschüttert. Sarkozy sprach dem durch die Affäre unter Druck geratenen Arbeitsminister Eric Woerth sein Vertrauen aus.

    Koalition erwägt Atomstrom-Auktion

    Hamburg (dpa) - In der Koalition gibt es Überlegungen, den Kernkraftbetreibern längere Atomlaufzeiten nicht zuzuteilen, sondern sie zu versteigern. Das sei ein interessanter Vorschlag, der eine ernsthafte Prüfung verdiene, sagte Umweltminister Norbert Röttgen der «Financial Times Deutschland». Die Regierung würde nach diesem Modell zusätzliche Laufzeiten in Strommengen umrechnen, die die Betreiber dann in kleinen Portionen ersteigern müssten. Vorbild ist die Auktion der Mobilfunk-Lizenzen, die dem Staat im Jahr 2000 mehr als 50 Milliarden Euro einbrachte.

    SPD-Experte: Weitere Kostenexplosion bei Gesundheit

    Berlin (dpa) - SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befürchtet trotz der von Schwarz-Gelb geplanten Reform eine weitere Kostenexplosion im Gesundheitswesen. «Wir müssen damit rechnen, dass die Kopfpauschalen sehr schnell steigen werden», sagte er in der SWR- Talkshow «2+Leif» mit Blick auf die vorgesehenen Zusatzbeiträge. Besonders Geringverdiener und Rentner würden die Lasten der Reform zu tragen haben. Lauterbach schloss definitiv aus, dass die SPD- geführten Länder den Reformplänen zustimmen würden.

    Wulff zu Antrittsbesuch nach Warschau

    Berlin (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff reist heute zu seinem Antrittsbesuch nach Warschau. Dort trifft Wulff den neu gewählten polnischen Staatschef Bronislaw Komorowski. Der Bundespräsident werde dabei die zentrale Bedeutung der deutsch- polnischen Beziehungen herausstreichen, hieß es aus dem Bundespräsidialamt in Berlin. Während seines Besuchs in Warschau steht auch ein Gespräch mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk auf dem Programm.

    Weltsicherheitsrat und Ban verurteilen Terroranschläge in Uganda

    New York (dpa) - Der Weltsicherheitsrat hat die brutalen Anschläge in der ugandischen Hauptstadt Kampala auf das Schärfste verurteilt. Täter, Organisatoren sowie Finanzierer dieses grausamen Terrorakts müssten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte die amtierende Präsidentin des Sicherheitsrats, die Nigerianerin Joy Ogwu. Ähnlich hatte sich zuvor bereits UN-Generalsekretär Ban Ki Moon geäußert. Bei drei Bombenanschlägen auf Fußballfans hatten mutmaßliche islamische Extremisten während des WM-Endspiels mindestens 74 Menschen getötet.

    Fidel Castro zeigt sich im Fernsehen

    Havanna (dpa) - Kubas betagter Revolutionsführer Fidel Castro ist erstmals seit langer Zeit wieder im Fernsehen aufgetreten. Der 83-jährige Ex-Präsident zeigte sich in offenbar stabiler gesundheitlicher Verfassung und guter Laune. Castro war erst vorige Woche das erste Mal seit vier Jahren öffentlich aufgetreten. Er hatte 2006 nach einer Darmoperation die Amtsgeschäfte als Staatschef an seinen Bruder Raúl abgetreten. Während der Sendung kritisierte er die USA massiv und warnte vor den wachsenden Gefahren eines Krieges mit dem Iran.

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