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Neues Kampfgericht nach Sauerland-Protest

Detroit/Hamburg (dpa) – Die Veranstalter des Box-Kampfes im Super-Six-Turnier zwischen dem Berliner Ex-Weltmeister Arthur Abraham und dem Amerikaner Andre Dirrell haben in letzter Sekunde einen Eklat verhindert.

Weil die von Abraham-Promoter Wilfried Sauerland geforderte Umbesetzung des Kampfgerichtes immer noch nicht vorgenommen worden war, drohte der Deutsche, die Pressekonferenz für das Supermittelgewichts-Duell am 27. März in Detroit platzen zu lassen. Erst als die Veranstalter einlenkten, erschien Sauerland mit 40-minütiger Verspätung zum Pressetermin. Wie «bild.de» berichtete, steht nunmehr ein neues Kampfgericht fest.

Ringrichter soll Laurence Cole aus den USA sein. Als Punktrichter wurden Anek Hontoncan aus Thailand, der Italiener Gino Cavalleri und der Amerikaner Frank Garza berufen. Zuvor wollte Dirrell-Promoter Gary Shaw zwei Unparteiische aus Dirrells Heimat-Bundesstaat Michigan und einen weiteren Punktrichter aus Mexiko einsetzen, der in Verdacht steht, bei Dirrells letztem Kampf nicht neutral gewertet zu haben.

An dem Turnier der sechs weltbesten Supermittelgewichtler nehmen zudem der britische WBC-Weltmeister Carl Froch, WBA-Champion Andre Ward (USA), der Däne Mikkel Kessler und Allan Green (USA) teil. Abraham führt die Wertung mit drei Punkten vor Froch und Ward (je 2) an.

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