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Stuttgart

«Keine Angst»: Boxer Huck nimmt Drohbrief gelassen

dpa

Box-Weltmeister Marco Huck will sich auch von einem Drohbrief nicht in der Konzentration auf den wichtigsten Kampf seiner Karriere stören lassen. «Ich habe überhaupt keine Angst», erklärte der 27 Jahre alte Berliner zwei Tage vor seinem Debüt im Schwergewicht.

Furchtlos
Marco Huck will sich voll auf den Kampf konzentrieren.
Foto: Jan- Philip Strobel – DPA

In der Porsche-Arena Stuttgart fordert Huck den russischen WBA-Weltmeister Alexander Powetkin heraus. Der Berliner Sauerland-Stall, für den Huck kämpft, bestätigte einen Bericht der «Bild-Zeitung». Demnach erhielt der WBO-Champion im Cruisergewicht bereits im Januar eine Mord-Drohung. In dem Schreiben wird auch Hucks Trainer Ulli Wegener gedroht.

Der Brief sei vor Wochen in Hucks Fanpost entdeckt worden, teilte der Sauerland-Stall mit. Er stehe wohl im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Zehn-Zimmer-Villa in Berlin, die Huck im Dezember gemeinsam mit seiner Familie bezogen hatte. Der Boxer selbst habe bei der Berliner Polizei Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gäbe es am Samstag nicht, sagte ein Sauerland-Sprecher. Auch sei, anders als berichtet, in Stuttgart kein Hotelwechsel erfolgt. Lediglich beim Einmarsch Hucks in die Arena sei auf persönlichen Wunsch des Boxers zusätzliches Sicherheitspersonal engagiert worden.

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