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    Ludwigsburg

    Hucks Gegner mit Verspätung – Training auf Stelzen

    Eine Vulkanaschewolke über Argentinien hätte beinahe die Titelverteidigung von Box-Weltmeister Marco Huck gefährdet. Hucks argentinischer Herausforderer Rogelio Rossi saß deshalb vom 16. auf den 17. Oktober 24 Stunden am Flughafen in Buenos Aires fest.

    Startklar
    Der Kampf zwischen dem Argentinier Rogelio Rossi (l) und Marco Huck kann stattfinden.
    Foto: Michele Danze. - DPA

    Doch nun zeigte sich Huck erleichtert. «Ich habe so hart trainiert, dann will ich auch etwas zeigen. Ich freue mich, dass er es geschafft hat», sagte der 26 Jahre alte WBO-Champion in Ludwigsburg. In der dortigen Arena Ludwigsburg bestreitet der Cruiser-Gewichtler am 22. Oktober seine achte Titelverteidigung.

    Respekt hat der Bielefelder vor den etwa zwei Metern Körpergröße des 30-jährigen Südamerikaners. Huck selbst misst lediglich 1,88 Meter und wurde deshalb von seinem Erfolgscoach Ulli Wegener unter anderem auf Hockern, Kisten und Stelzen auf Rossi vorbereitet. Ebenfalls gegen einen Argentinier bestritt Huck am 16. Juli seinen bisher letzten Kampf: In München bezwang er Hugo Hernan Garay durch K.o. in der zehnten Runde. «Argentinier sind stark, aber ich habe extra viele argentinische Rumpsteaks gegessen, deswegen bin ich stärker», tönte Huck. Gegen Rechtsausleger Rossi, der 17 seiner 20 Fights gewann, sei er eingestellt auf zwölf Runden. Rossi kündigte an: «Ich werde den Ring nur mit dem Titel oder tot verlassen.»

    Huck, der lediglich einen seiner 34 Profikämpfe verlor, hat an Ludwigsburg gute Erinnerungen. Dort absolvierte er 2009 seine erste Pflichtverteidigung gegen den Briten Ola Afolabi. «Wir haben dafür gekämpft, wieder hierherzukommen, weil in Ludwigsburg eine tolle Atmosphäre herrscht», sagte Coach Wegener.

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