Michelin saugt und filtert – Reifenabrieb messen

Von Holger Holzer, SP-X
Michelin sieht sich selbst führend beim Thema Vermeidung von schädlichem Reifenabrieb
Michelin sieht sich selbst führend beim Thema Vermeidung von schädlichem Reifenabrieb Foto: Michelin

Reifenabrieb wird künftig auch in der Euro-7-Norm berücksichtigt. Michelin hat nun ein neues Mess- und Analysesystem vorgestellt.

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SP-X/Karlsruhe. Michelin hat ein Analysesystem für Reifenabrieb entwickelt. Das „Sample“ getaufte System besteht aus einer Absaugvorrichtung sowie Filtern und Trennern, die die Gummipartikel von andern Feinstaubteilchen separieren. Die Analyse erreicht laut dem Unternehmen eine bisher nicht gekannte Genauigkeit und soll bei der Entwicklung von biologisch abbaubaren Reifenverschleißpartikeln helfen. Erste Messungen zeigten, dass es sich bei den von Reifen emittierten Partikeln im Schnitt um 1,3 Prozent größere PM10-Partikel und 0,16 Prozent kleinere PM2,5-Partikel handelt.

Michelin sieht sich selbst führend beim Thema Vermeidung von schädlichem Reifenabrieb
Michelin sieht sich selbst führend beim Thema Vermeidung von schädlichem Reifenabrieb
Foto: Michelin

Ein zuverlässiges Messsystem spielt auch im Zusammenhang mit der kommenden Euro-7-Norm eine Rolle. Diese setzt erstmals Limit für den Reifenabrieb; die Grenzwerte sollen in Kürze festgesetzt werden. Michelin sieht seine Testmethode als Ergänzung der von der EU genutzten Variante.

Holger Holzer/SP-X