Fein gemacht – Engler V12

Von Mario Hommen, SP-X
Engler stellt mit dem V12 eine neue Superquad-Generation in Aussicht
Engler stellt mit dem V12 eine neue Superquad-Generation in Aussicht Foto: Engler Automotive

Die Quad-Umbauten von Engler waren bisher spektakulär, doch als besonders schön galten sie nicht. Das könnte sich nun ändern.

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SP-X/London. Quad oder Auto? Bei den sogenannten Superquads der Firma Engler lässt sich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Im Kern basierten die quadähnlichen Fahrzeuge mit ihrer eigentümlich kantigen Optik bisher auf dem Audi-Sportwagen R8, zwangen den Fahrer aber, wie auf einem Motorrad zu thronen. Dieses Konzept hat der vor 10 Jahren gegründete Umbauspezialist nun weiterentwickelt. Engler V12 heißt der jetzt vorgestellte Prototyp einer möglichen neuen Generation, der nach wie vor wie eine Mischung aus Auto und Quad aussieht, aber auf das wilde Sickenspiel von einst verzichtet.

Engler stellt mit dem V12 eine neue Superquad-Generation in Aussicht
Engler stellt mit dem V12 eine neue Superquad-Generation in Aussicht
Foto: Engler Automotive

Basis des gefälliger gezeichneten Engler V12 ist ein Kohlefaser-Monocoque aus dem 3D-Drucker. Das Fahrwerk setzt auf Komponenten wie leichte Doppelquerlenker mit Schraubenfedern oder Carbon-Keramik-Stopper im XL-Format. Technisch handelt es sich also nach wie vor um einen Supersportwagen. Zumal der Antrieb passenderweise zwölf Zylinder bietet, aus dem sich bis zu 883 kW/1.200 PS kitzeln lassen, was bei 1.200 Kilogramm Fahrzeuggewicht ein Leistungsgewicht von einem Kilo pro PS ergibt. Ob und wann es eine käufliche und straßenzugelassene Version des V12 geben wird, verrät Engler noch nicht.

Statt auf eine kantige Optik setzt Engler beim V12 auf harmonische Rundungen
Statt auf eine kantige Optik setzt Engler beim V12 auf harmonische Rundungen
Foto: Engler Automotive
Mario Hommen/SP-X