Zündspule: Sorgt für Hochspannung unter der Haube

Hannover (dpa/tmn). Die Zündspule ist Teil der Zündanlage in Fahrzeugen mit Ottomotoren. Sie wandelt die 12-Volt-Spannung des elektrischen Bordnetzes in eine bis zu 30 000 Volt starke Hochspannung um, mit der im Motor das Benzin-Luft-Gemisch zur Explosion gebracht wird.

Die Zündspule besteht aus einem Eisenkern, umschlungen von Wicklungen aus dünnem und dickem Draht. Das erläutert der TÜV Nord in Hannover. Die Hochspannung, die in der Spule entsteht, wird mit kontrollierten Unterbrechungen über das Zündkabel zur Zündkerze weitergeleitet. Dort entstehen dann in exakt festgelegten Zeitabständen Funken, die das Benzin-Luft-Gemisch im Zylinder entzünden.