Archivierter Artikel vom 20.01.2020, 17:33 Uhr
Budapest

EM in Budapest

Wasserballer verpassen Viertelfinale – Olympia-Chance bleibt

Die deutschen Wasserballer haben den Einzug ins EM-Viertelfinale verpasst, dürfen aber weiter auf die erste Olympia-Teilnahme seit 2008 hoffen.

Hagen Stamm
Verpasste mit Deutschlands Wasserballern das EM-Viertelfinale: Bundestrainer Hagen Stamm.
Foto: Bernd Thissen/dpa

Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm verlor in Budapest gegen Spanien mit 6:12 (1:1, 3:6, 0:3, 2:2) und spielt nun um die Plätze neun bis zwölf. Je nach Start-Verzicht anderer Nationen könnte Rang neun oder zehn für die Teilnahme an einem Qualifikations-Turnier für die Olympischen Spiele Ende März in Rotterdam reichen. Nächster Gegner ist am Mittwoch um 14.30 Uhr Rumänien. Gewinnt Deutschland, würde die Auswahl gegen die Türkei oder Georgien um Rang neun spielen.

„Wir haben sie zu viele einfache Tore machen lassen“, sagte Stamm nach der Partie in Ungarn. Der Tore-Abstand sei am Ende jedoch größer ausgefallen, als es der Leistungsunterschied der Teams gewesen sei.

Gegen den WM-Zweiten begann Deutschland gut und beendete das erste Viertel mit 1:1. Anschließend spielten die Spanier jedoch ihre Klasse aus und zogen im zweiten und dritten Viertel davon. Bester Werfer des deutschen Teams war Kapitän Julian Real, der zwei Tore erzielte. Ben Reibel, Denis Strelezkij, Lucas Gielen und Dennis Eidner trafen jeweils einmal. „Wir haben ein schweres Spiel erwartet“, sagte Deutschlands Mateo Cuk. „Wir haben unser Bestes versucht, aber sie waren einfach zu stark.“

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