Archivierter Artikel vom 17.09.2021, 16:07 Uhr

Überwiegend positiv – Autobatterieladegeräte im Test

Im Herbst beginnt für Autobatterien wieder die kritische Jahreszeit. Wer die Akkus fit halten will, sollte sie laden. Ein Vergleichstest der KÜS zeigt, welche Geräte sich dafür am besten eignen.

Die KÜS hat in ihrem Vergleichstest einen Sieger gekürt, viele Ladegeräte bieten sich als gute Alternative an
Die KÜS hat in ihrem Vergleichstest einen Sieger gekürt, viele Ladegeräte bieten sich als gute Alternative an

Die KÜS hat acht Batterieladegeräte genauer untersucht
Die KÜS hat acht Batterieladegeräte genauer untersucht

SP-X/Losheim am See. Die Sachverständigenorganisation KÜS hat gemeinsam mit der Zeitschrift Auto Bild Batterieladegeräte zum Laden der Bordnetz-Batterien in Pkw getestet. Das Fazit bei den acht Geräten im Preisfenster von 20 bis 80 Euro fiel überwiegend positiv aus.

Sieger ist das einzige als „sehr gut“ benotete „CTEK CT5 Time to go“. Besonders hervorheben konnte sich das Gerät dank einer Regenerierungsfunktion sowie beim Lade- und Ladeerhaltungsverfahren. Hier wechselt der Stromversorger in der Nachladephase in den Erhaltungsmodus, was für eine optimale Leistungsfähigkeit der Batterie sorgt. Mit einem Preis von rund 81 Euro gehört der Testsieger allerdings zu den teuren Geräten.

Vier weitere Probanden wurden mit der Note „gut“ bewertet. Auf Rang drei landete das mit 42 Euro deutlich günstigere C3 von Bosch, das die Tester als Preis-Leistungs-Sieger kürten. Die Note „noch gut“ wurde für das 21 Euro teure Eufab 16616 vergeben, das allerdings beim Funktionsumfang und bei der Prüfung der Kapazitätsverluste durch Rückstrom vergleichsweise schlecht abgeschnitten hat. Bereits etwas abgeschlagen waren das mit „befriedigend“ benotete Norauto Essential sowie das Einhell CE-BC 6M, das als einziges Gerät mit „ausreichend“ bewertet wurde.

Mario Hommen/SP-X