Archivierter Artikel vom 24.01.2020, 05:16 Uhr

Ski-Weltcup in Kitzbühel

„Trauma“ Mausefalle: Straßers kuriose Kindheitserinnerung

Kitzbühel (dpa) – Linus Straßers Entscheidung, als Skirennfahrer bei Slaloms statt Abfahrten anzutreten, könnte auch mit einem kuriosen Vorfall auf der berüchtigten Streif in Kitzbühel zusammenhängen.

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Linus Straßer
Machte schon in früher Kindheit Bekanntschaft mit der Mausefalle in Kitzbühel: Linus Straßer.
Foto: Marco Tacca/AP/dpa

„Von der Mausefalle habe ich ein kleines Trauma“, sagte der Münchner vor den Speed-Klassikern am Wochenende und erzählte eine Episode aus seiner Kindheit, als er „nicht älter als vier Jahre“ war und mit den Eltern regelmäßig nach Kitzbühel zum Skifahren ging.

„Die haben früher relativ zeitig nach dem Rennende die Strecke wieder freigegeben“, berichtete der 27-Jährige. Er und sein Vater hätten dann den ersten Teil der Hahnenkamm-Piste besichtigt. „Wir standen oben an der Kante der Mausefalle. Als kleiner Bub habe ich da runtergeschaut und konnte mir nicht vorstellen, wie man da runterfährt.“ Der Streckenabschnitt hat ein Gefälle von 85 Prozent.

Weil auch Straßer senior staunend am Abgrund stand, passte er kurz nicht auf seinen Sohn auf. Dieser kippte dann nach vorne, „er wollte mich noch packen, dann sind wir beide Kopf voraus die Mausefalle runter. Das habe ich heute noch im Kopf“, erzählte Linus grinsend.

Anders als seine Teamkollegen in der Abfahrt (Samstag, 11.30 Uhr/ARD und Eurosport) muss Straßer am Wochenende nicht auf die Mausefalle. Sein Slalom am Sonntag (10.30/13.30 Uhr) wird nämlich nicht auf der Streif, sondern auf dem Ganslernhang daneben ausgetragen.

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