Innsbruck

Nach Coronavirus-Pause

Sportklettern: Deutsche Boulderer stark in Innsbruck

Die deutschen Sportkletterer haben ihren ersten Wettkampf nach der Corona-Pause erfolgreich bestritten. Im ersten Einladungs-Event der sogenannten Austria Climbing Summer Series kamen Philipp Martin aus Kempten und Christoph Schwaiger aus Ingolstadt auf die Plätze zwei und drei.

Jakob Schubert
Der österreichische Kletterer Jakob Schubert siegte in Innsbruck.
Foto: Lino Mirgeler/dpa

Geklettert wurde in Innsbruck die Disziplin Bouldern, bei der schwierige Elemente in Absprunghöhe ohne Seilsicherung bewältigt werden müssen. Der Sieg ging an den Lokalmatador und Boulder-Vizeweltmeister Jakob Schubert. Der WM-Dritte Yannick Flohé aus Aachen schaffte es nicht ins Finale. Bei den Frauen wurden Lucia Dörffel aus Sachsen Achte.

In der aktuellen Weltcup-Pause luden die Österreicher für das Event Sportler aus dem eigenen Kader, aus Deutschland und der Schweiz ein. Die beiden deutschen Top-Kletterer Alexander Megos (Erlangen) und Jan Hojer (Köln), die im nächsten Jahr bei Olympia antreten dürfen, verzichteten auf eine Teilnahme an der Sommer-Serie. Diese geht in der nächsten Woche mit einem zweiten Boulder-Wettkampf weiter.

© dpa-infocom, dpa:200710-99-742137/3

Bericht nach Finale

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