Archivierter Artikel vom 02.08.2012, 10:25 Uhr
Berlin

Sonnenhut macht sich gut in naturnah gestalteten Gärten

Er legt erst im August los, dafür dann aber richtig: Der Sonnenhut gehört zu den blühfreudigsten Stauden und lässt Gärten und Wiesen farbenfroh erstrahlen.

Sonnenhut
Der Sonnenhut braucht einen guten Boden, dann blüht er problemlos bis zum ersten Frost.
Foto: Emily Wabitsch – DPA

Das kräftige Gelb der Blüten des Sonnenhuts (Rudbeckia fulgida) bringt den Spätsommergarten noch einmal zum Leuchten. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin empfiehlt ihn vor allem für Blumenwiesen und naturnah gestaltete Gärten. Dort sehe er nicht nur gut aus, sondern fühle sich auch besonders wohl. Denn die Nachbarschaft zu Gräsern komme seiner Heimat, den feuchten Wäldern Ostamerikas, recht nah.

Besonders anspruchsvoll sei der ausdauernde Blüher ansonsten nicht. Ein sonniger Standort und ein guter Gartenboden lassen die Stauden bis zu den ersten Frosttagen erblühen. Außerdem breiten sie sich durch Ausläufer problemlos von allein aus, erklärt der BDG.

Für Abwechslung sorgen die zahlreichen Sorten der Staude, die sich vor allem in ihrer Wuchshöhe – von 45 Zentimetern bis zu einem Meter – unterscheiden. Besonders beliebt im Hobbygarten ist den Angaben zufolge die Sorte «Goldsturm», die mit 70 Zentimetern eine mittlere Höhe erreiche.