Archivierter Artikel vom 23.03.2011, 13:40 Uhr
Nürburgring

So läuft die Fahrt im Ringracer

So war es geplant: Eine Fahrt im Ringracer.

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Nachdem die Fahrgäste im „Bahnhof“ des Ringwerks den Zug bestiegen haben, verlässt er das Gebäude und rollt auf die Beschleunigungsstrecke vor der Haupttribüne zu. Bevor es richtig losgeht, stoppt er noch einmal kurz, dann wird der Zug pneumatisch innerhalb von 2,5 Sekunden von null auf 160 km/h entlang der Start-Ziel-Geraden der Formel-1-Strecke beschleunigt. Bevor er auf die erste Kurve trifft, wird er wieder auf etwa 120 km/h abgebremst. Daraufhin durchfährt er die spektakuläre Kurvenkombination zwischen den Tribünen und rollt dann mit 80 bis 90 km/h – unter der Decke des Boulevards hängend – wieder in die Station im Ringwerk ein. Alle 75 Sekunden soll eine der beiden Züge mit jeweils acht Personen an den Start gehen können, pro Stunde werden 400 Personen auf die Strecke geschickt.

Eine Animation der Fahrt zeigt dieses Video:

In dem Text zu einem Video der Nürburgring AG heißt es noch, der RingRacer werde voraussichtlich Anfang Juni 2011 eröffnet. 2012 solle das Höchsttempo von abgeregelten 160 auf mehr als 200 km/h erhöht werden. In den Kommentaren wird unter anderem gespottet: „Wenn man die Geschwindigkeit aller Testfahrten zusammenrechnet, kommt man vielleicht auf 160.“ Nun plant die Nürbugring Automative überhaupt nicht mehr mit dem Fahrgeschäft.