Archivierter Artikel vom 14.08.2012, 13:45 Uhr

Pumpenhersteller KSB sieht Risiken für Gewinnprognose

Frankenthal (dpa/lrs) – Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB sieht Risiken für seine Gewinnprognose. Konjunkturelle Unsicherheiten könnten das Ziel gefährden, in diesem Jahr das Vorsteuerergebnis (EBT) von 2010 in Höhe von 135,8 Millionen Euro zu erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankenthal mit. Es verwies auf anhaltenden Preisdruck im Markt sowie auf gestiegene Material- und Personalkosten. Im vergangenen Jahr hatte das Ergebnis vor Steuern nur bei 120,5 Millionen Euro gelegen. Der KSB Konzern zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres steigerte der KSB-Konzern den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,2 Prozent auf 1,099 Milliarden Euro. Im krisengeplagten Südeuropa verbuchte KSB allerdings Rückgänge. Das Konzernergebnis vor Steuern kletterte um 4,6 Prozent auf 52,3 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,8 Prozent auf 1,162 Milliarden Euro. Die stärkste Zuwachsrate gab es in der Region Amerika. Ende Juni beschäftigte KSB weltweit 16 018 Mitarbeiter. Das waren 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

dpa-Notizblock

## Internet – [Halbjahresberichte]( http://dpaq.de/miX32)

## Orte – [KSB](Johann-Klein-Str. 9, Frankenthal)

* * * * Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt

## Ansprechpartner – KSB-Sprecher Ullrich Bingenheimer, +49 6233 862138

## dpa-Kontakte – Autor: Jens Albes, +49 6131 280045, – Redaktion: Marc-Oliver von Riegen, +49 6131 280046, <mainz@dpa.com>