nicht untätig

Kritik: „Widows“

Hamburg (dpa) – So manche altgediente, aber noch attraktive Ehefrau wird das Gedankenspiel kennen: Wie wäre es wohl, wenn sie wieder frei, unabhängig und – solo wäre? In Sherry Hormanns neuem Film „Widows“, der den irreführenden Untertitel „Erst die Ehe, dann das Vergnügen“ trägt, stellen sich drei ehegefrustete beste Freundinnen genau diese Frage und bleiben dann nicht untätig. Was nach Titel und Plakat wie die Schwarze-Witwen-Version von „Club der Teufelinnen“ wirkt, entpuppt sich dann jedoch als Film, der gar nicht lustig ist – und damit so manchen Kinogänger in seinen Erwartungen enttäuschen könnte.

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