Kommentar: Rassismus-Vorwurf an die Kölner Polizei geht zu weit

Die Kölner Silvesternacht 2015/16 hat Deutschland traumatisiert. Sie bildete einen Wendepunkt in der Flüchtlingsdebatte. Nachdem Hunderte junge Frauen auf der Kölner Domplatte von Männern überwiegend nordafrikanischer Herkunft sexuell belästigt und beraubt worden waren, geriet die Willkommenskultur in die Defensive. Danach zeigte Deutschland sein freundliches Gesicht gegenüber Flüchtlingen nur noch selten. Dass die Täter zum Teil schon länger in Deutschland waren und nicht zu den Kriegsflüchtlingen gehörten, die 2015 ins Land strömten, spielte dabei keine Rolle.

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